Antisemitismus

Antisemitismus

KlagemauerKlagemauer – Urheber/in: michimaya. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

"Antisemitismus" bezeichnet die pauschale Ablehnung von Juden und Judentum. Der Begriff beschreibt die Feindschaft gegen alle Völker der semitischen Sprachgruppe. Dabei ist die Bezeichnung semitisch irreführend, bezieht sie sich doch neben dem antiken Phönizisch und dem biblischen Hebräisch auch das heutige Arabisch.
Häufig werden Antisemitismus, Antijudaismus oder Antizionismus miteinander verwechselt. Antisemiten behaupten, Kritik an einem Juden oder der Politik des Staates Israel werde stets antisemitisch interpretiert, um sich nicht inhaltlich mit ihr auseinandersetzen zu müssen.

Darf man Israel kritisieren? Etwas gegen Juden sagen? Natürlich, die Frage ist nur: Wie? Wird ein Jude als Jude angegriffen oder werden ihm wegen seiner Herkunft bestimmte Eigenschaften unterstellt - Reichtum, Verschlagenheit oder Teilnahme an Verschwörungen -, dann haben wir es mit Antisemitismus zu tun. Oft werden Juden pauschal für die Taten anderer Juden verantwortlich gemacht. Antisemitismus existiert nicht nur unter Rechtsextremen und -populisten, sondern spielt auch im Linksextremismus und Islamismus eine bedeutende Rolle.

An dieser Stelle stellen wir Materialien vor, die dazu einladen, sich näher mit dem Judentum, dem Staat Israel und den vielen Facetten von Antisemitismus zu beschäftigen.

Themenblätter im Unterricht der Bundeszentrale für politische Bildung: "Der Umgang mit der Shoah" (pdf)

Themenblätter im Unterricht der Bundeszentrale für politische Bildung: "Stichwort Antisemitismus" (pdf)
Autorin: Dr. Juliane Wetzel