Nachhaltige Energieversorgung – wie teuer ist sie wirklich?

Nachhaltige Energieversorgung – wie teuer ist sie wirklich?

Hohe Energiekosten sind derzeit ein Dauerthema in der Politik. Kürzlich deklarierten auf einem EU Gipfel die Staats- und Regierungschefs die Senkung der Energiekosten als vorrangiges europäisches Ziel, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der krisengebeutelten EU Staaten, zu Lasten der Energiewende und des Umweltschutzes. Es scheint, der Erfolg der Energiewende steht und fällt, mit dem Preis des Stromes und mit dem unguten Gefühl, dass wir uns eine nachhaltige Energieversorgung nicht leisten können. Doch wie lassen sich die realen Kosten für Strom und Energie bestimmen? Wie kann der Energiemarkt gestaltet werden und müssen Ressourcen anders besteuert werden? Welche Rahmenbedingungen machen eine nachhaltige Energieversorgung möglich und was genau bedeutet Nachhaltigkeit in der Energieversorgung? Diese und weitere Fragen diskutieren Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und unser Gast Lars Waldmann von der Agora Energiewende.

Lars Waldmann ist Projektleiter Netze und Speicher des Denk- und Politiklabors Agora Energiewende. Er war als Berater für Erneuerbare Energien in München sowie in Führungspositionen in unterschiedlichen Bereichen in der Photovoltaikindustrie tätig. Seit 2004 arbeitet er in zahlreichen Arbeitsgruppen in Industrie- und Solarverbänden sowohl auf deutscher als auch auf europäischer und internationaler Ebene.

Pierre Ibisch ist Professor für Naturschutz an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Am Fachbereich für Wald und Umwelt war er u.a. als Dekan und als Gründungsleiter des internationalen Master-Studiengangs „Global Change Management“ tätig. Seit 2009 ist er einer der ersten Forschungsprofessoren der Hochschule und arbeitet zu "Biodiversität und Naturressourcenmanagement im globalen Wandel".

 

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