Vereinswerkstatt "Neuruppiner Stadtmusikant/innen"

Vereinswerkstatt "Neuruppiner Stadtmusikant/innen"

Urheber/in: Daniela Krebs, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. All rights reserved.

eine Begegnung von der Schüler/innn-Band "Big Brass Neuruppin" mit "Fanfara Kalashnikov"

„Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an“, wusste schon E.T.A. Hoffmann. Die verbindende Wirkung von Musik über sprachliche Barrieren hinweg war auch ein Kernaspekt in der Vereinswerkstatt „Neuruppiner Stadtmusikant/innen“. Die Gruppe „Fanfara Kalashnikov“ aus dem Nordosten Rumäniens besuchte „Big Brass Neuruppin“, eine Schüler/innen-Band der Neuruppiner Musikschule. Gemeinsam musizierten sie und lernten sich kennen– auch über sprachliche Hürden hinweg.

Bei den Gesprächen untereinander zeigte sich, dass die Gründe für das Musizieren und Instrumentenspielen für jede Musikerin und jeden Musiker individuell sind. So wurde Christinel Manole von Fanfara Kalashnikov bereits mit vier Jahren von seiner Mutter das Trompete-Spielen beigebracht. Die Musik war die wirtschaftliche Basis der Familie und als solche von essentieller Bedeutung. Heute spielen Fanfara Kalashnikov auf den Straßen Berlins und sind mittlerweile auch so bekannt, dass sie auch auf vielen Privatkonzerten auf Hochzeiten, Geburtstagen oder bei öffentlichen Empfängen musizieren.

Zum Abschluss des Tages in Neuruppin wurde vor einem großen Einkaufszentrum ein Straßenkonzert gegeben, bei dem beide Gruppen gemeinsam auftraten.

Kontakt und weitere Informationen zu den Gruppen:

Big Brass Neuruppin         

Fanfara Kalashnikov

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