Going Green: Grüne Chemieindustrie - Widerspruch oder Chance für Brandenburg?

Going Green: Grüne Chemieindustrie - Widerspruch oder Chance für Brandenburg?

Chemieindustrie und Grüne Politik – diese Verbindung gibt es noch nicht sehr lange. Auf dem Weg in ein Zeitalter der Ressourcenknappheit und des Klimawandels sollte die Innovationskraft der Chemieindustrie schnellstmöglich Teil der Lösung werden und nicht Teil des Problems sein. Chemie kann z.B. helfen Gebäude zu dämmen, Solarstrom zu erzeugen, saubere Autos zu bauen und die Materialeffizienz zu steigern.

In der vorgestellten Studie „Going Green: Chemie“ der Heinrich-Böll-Stiftung skizzieren die Autor/innen sieben Handlungsfelder, in denen die Chemieindustrie schnellstmöglich aktiv werden muss, auch um die Märkte von heute und morgen bedienen zu können. Die chemische Industrie hat eine sehr große Bedeutung für Deutschland. Sie gibt über 400.000 Menschen Arbeit und gehört zudem zu den größten Chemieproduzenten in der Welt. Sie steht aber auch für Umweltverschmutzung, hohe Risiken und Treibhausgasemissionen. Zugleich brauchen wir die Innovationskraft der Chemiebranche, um die großen Probleme unserer Zeit wie den Klimawandel und die Ressourcenkrise zu lösen. Chemische Erzeugnisse können z.B. helfen, Gebäude zu dämmen, Solarstrom zu erzeugen und saubere Autos zu bauen.

Mit einem der Autoren der Studie, Uwe Lahl, sprachen wir in Schwarzheide über die Konsequenzen für Brandenburg, wenn z.B. Biomasse als „Öl des 21. Jahrhunderts" in der Chemieindustrie verwendet wird. Seine sehr anschauliche Präsentation kann hier heruntergeladen werden: Lahl: "Going Green: Chemie"

 

Die Studie "Going Green: Chemie - Handlungsfelder für eine ressourceneffiziente Chemieindustrie" kann auf der Seite der Heinrich-Böll-Stiftung heruntergeladen werden: hier

 

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