Vereinswerkstatt "Spreewälder Ceviche"

Vereinswerkstatt "Spreewälder Ceviche"

Urheber/in: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. All rights reserved.

Was passiert, wenn sich eine Gruppe Peruanerinnen und Peruaner  mit einem Spreewälder Anglerverein zum gemeinsamen Kochen trifft? In der Vereinswerkstatt „Spreewälder Ceviche“ im kleinen Ort Leibsch drehte sich alles um das Fangen, Filetieren und Zubereiten von Fisch und darum, ob das peruanische Nationalgericht Ceviche nun gekocht ist oder roh. Bei der Zubereitung von Ceviche wird roher Fisch in Limettensaft gegart und ist damit im Spreewälder Sinne weder das eine noch das andere – zumindest nicht so richtig. Den Mitgliedern des Anglersportverein Leibsch e.V. zufolge wird Fisch in der Region entweder gekocht oder gebraten. In Limettensaft garen war eine im Spreewald bis dato also noch unbekannte Küchentechnik, die jedoch umgehend eine große Anhängerschaft fand und manche Vereinsmitglieder sogar zur Abwandlung des klassischen Weihnachtsmenüs motivierte.

In Erinnerung bleibt ein sehr geselliger und fischlastiger Tag, in dessen Rahmen - neben dem klassischen Ceviche aus Meeresfisch - das erste Süßwasser-Ceviche den Spreewald erreichte. Im Gegenzug wurden die peruanischen Gästen mit einer Fischsuppe sowie einem gebratenen Zanderfilet nach Spreewälder Art verköstigt. Zwischen und während den zahlreichen Gängen verschiedener Fischgerichte wurde viel erzählt, gelacht und gefachsimpelt – nicht nur über Fisch!

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