REALISE - THE RESILIENCE OF ART IN LIQUID CRISES

REALISE - THE RESILIENCE OF ART IN LIQUID CRISES

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Das im November 2014 neu gestartete Projekt  REALISE_The Resilience of Art in Liquid Crises widmet sich den zahlreichen und vielschichtigen Krisen der Gegenwart. Mit den Mitteln der zeitgenössischen Kunst werden verschiedene individuelle, gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Krisen unter die Lupe genommen, visualisiert und zur Diskussion gestellt.

Während die Aktivitäten des ersten Projektjahres verstärkt der Auseinandersetzung mit dem Charakter der Krise bzw. den konkreten und fatalen Krisenerscheinungen gelten, geht es im zweiten Jahr vor allem um innovative Ideen, resiliente Gesellschaften und Handlungsansätze für den Umgang mit krisenhaften Situationen. Krisen erscheinen dann nicht mehr nur als unabwendbares Übel, sondern können als Auftakt und Chance für die Diskussion über gesellschaftliche Werte und Utopien genauso wie über Möglichkeiten des Widerstands begriffen werden.

Die Projektaktivitäten werden im Verlauf der kommenden zwei Jahre (November 2014 bis Oktober 2016) auf der 56. Biennale Venedig 2015, zahlreichen Ausstellungen, Workshops und einem Festival in den beteiligten Partnerländern stattfinden. Die Aktivitäten und Diskussionen werden darüber hinaus auf der Online-Plattform REALISE Virtual Tours einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Bei den beteiligten Institutionen handelt es sich um Kultureinrichtungen aus sechs verschiedenen Staaten der Europäischen Union: Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. (DE), Dom umenia/Kunsthalle Bratislava (SK), ArtBOX.gr (EL), Croation Association of Artists/HDLU (HR), next - Verein für zeitgenössische Kunst (AU), ZEMOS98 (ES).

Die Initiative zu dem Projekt kommt aus dem seit 2008 bestehenden Atlantis-Netzwerk zeitgenössischer europäischer Kunstakteure, die bereits gemeinsam die Projekte „ATLANTIS - Hidden Histories - New Identities“ und „HEICO – Heritage, Identity and Communication for Development of European Contemporary Art Practices“ durchgeführt haben. Das Netzwerk hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt und erweitert sich im Rahmen von REALISE um neue Partner aus Österreich, Spanien und Kroatien.

„The Resilience of Art in Liquid Crises – REALISE“ wird im Rahmen des Creative Europe Programms der Europäischen Kommission gefördert.

 

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