Projektvorstellung TAS — “Travelling Art Space”

Projektvorstellung TAS — “Travelling Art Space”

Travelling Art Space lautet der Name des neuen Projekts zur kulturellen Bildung in Brandenburg.  Dabei sollen die Themen kulturelle Vielfalt, Migration und soziale Integration in Brandenburg thematisiert werden.

 

Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg wird über die kommenden 3 Jahre das Projekt TAS — "Travelling Art Space" zum Thema der Landkultur in Brandenburg durchführen. Das Projekt hat das Ziel, auf regionaler und lokaler Ebene in Brandenburg zu einem Diskurs zu relevanten sozialen Themen beizutragen. Kulturelle Vielfalt, Identität und soziale Einbeziehung sind Schlüsselfragen, mit denen sich das Projekt bis 2021 beschäftigt. Dabei wird  eine Zusammenarbeit mit vielfältigen regionalen Partnerinstitutionen stattfinden, und so innerhalb der Zivilgesellschaft verankert.

Im Rahmen des Projekts werden Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern von Partnerschulen in Workshops jeweils ein gemeinsames Kunstwerk schaffen. Dies wird im Nachgang in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert, um weitere Diskussionen zu Themen der kulturellen Vielfalt anzuregen und zu fördern.

Ziel ist es, jungen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, an einem kreativen Prozess teilzuhaben und dabei von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern angeleitet zu werden. Die Workshops werden zudem von Vorträgen, Museums- und Atelierbesuchen sowie öffentlichen Ausstellungen und Gesprächen begleitet, um die erworbenen praktischen Kenntnisse mit theoretischem Wissen zu ergänzen.

Den Abschluss bilden die Präsentation und Dokumentation ihrer Werke im öffentlichen Raum. Dabei soll das Kunstwerk ein Reflexionsmittel auf Metaebene für die Schülerinnen und Schüler darstellen. Die Workshops und der Schaffensprozess sollen die Schülerinnen und Schüler ermutigen, an diesem experimentellen Lernprozess teilzunehmen und ihre Erfahrung im kreativen Prozess zu teilen. Eine eigene TAS-Plattform soll die Diskussion der Schülerinnen und Schüler mit den Künstlerinnen und Künstler während und nach dem Abschluss des Projekts hinaus ermöglichen und vertiefen.

Parallel zum Workshop-Programm für Schülerinnen und Schüler wird ein breit gefächertes kulturelles Angebot für die Brandenburger Öffentlichkeit angeboten. Dabei ist es geplant, Veranstaltungen mit dem Kurator, den Künstlerinnen und Künstlern, aber auch Aktivisten und Kunstkritikerinnen und Kunstkritikern, durchzuführen. Formate sind dabei die erwähnten Kunstausstellungen, Kuratorenreisen, Künstlergespräche sowie Podiumsdiskussionen.

Das Projekt schafft dadurch eine Gelegenheit, um künstlerische Positionen und den aktuellen Diskurs zur Vielfalt in Brandenburg aufzunehmen. Dabei soll ein Prozess innerhalb der Zivilgesellschaft angestoßen werden, in welchem über gegenseitiges Verständnis, Respekt und Teilhabe innerhalb einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft in Brandenburg diskutiert wird.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Partnerinstitutionen sind Lübbenaubrücke, Haus am Waldsee, Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz e.V. und der Kunstverein Kloster Neuzelle, Partnerschulen sind: Grund-und Oberschule Schenkenland (Groß Köris), Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau/Spreewald, Ludwig Leichhardt Oberschule, Oberschule Ehm Welk und das Gymnasium im Stift Neuzelle.

Weitere Informationen zum Projekt, den Zielen und aktuellen Terminen finden Sie auf der Projektseite.

 

0 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Neuen Kommentar schreiben