Atlantis / REALIZE

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REALISE_The Resilience of Art in Liquid Crises

Seit jeher reagiert die Kunst sehr sensibel auf Krisen. In den letzten Jahren haben unaufhaltsam mannigfaltige Krisen Europa und die ganze Welt erfasst und tiefgreifende Auswirkungen auf das gesellschaftliche Gefüge genauso wie individuelle Lebenskonzepte nach sich gezogen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Bedeutung der Kunst und des künstlerischen Schaffens – vor allem die Fähigkeit der Künstlerinnen und Künstler zum re-imagining – dem kritisch-sinnlichen Neudenken bzw. Ersinnen – besonders vielversprechend.

Im Projekt REALISE_The Resilience of Art in Liquid Crises werden Fragen danach gestellt, wie sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit dem schillernd und schwerlich greifbaren Phänomen auseinandersetzten: Über welche Krisenaspekte wird reflektiert? Welche Ideen und alternativen Modelle des Widerstands gegenüber der Krise können entwickelt werden? Kann Kunst zur Entwicklung resilienter Strategien beitragen? Inwieweit stecken Kunst und Kultur selbst in der Krise? Gibt es so etwas wie Creative Crisis Intelligence?

Während der Laufzeit des Projektes von November 2014 bis Oktober 2016 arbeiten die teilnehmendem Institutionen aus Deutschland, Slowakei, Griechenland, Kroatien, Österreich und Spanien gemeinsam an der Konzeption und Umsetzung transnationaler Ausstellungen, Performances, Festivals, Artist-in-Residence-Programmen, Workshops und Konferenzen. Vom 06. bis 10. Mai  2015 wird das Projekt im Zuge der Preview Days der 56. Kunstbiennale in Venedig präsentiert werden. Die Dokumentation und Ergebnisse der Veranstaltungen werden auf einer virtuellen Ausstellungsplattform der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Projekt REALISE ist eine Initiative des ATLANTIS networks. Der lose Zusammenschluss verbindet europäische Kunst- und Kulturinstitutionen aus Armenien, Österreich, Bulgarien, Kroatien, Georgien, Deutschland, Griechenland, Moldawien, Slowakei und Spanien im Zuge transnationaler Kooperation. Das Netzwerk hat in den vergangenen Jahren bereits die Projekte Atlantis – Hidden Histories – new Identities. European Art 20 Years after the Iron Curtain (2008-9) sowie HEICO – Heritage, Identity and Communication in European Contemporary Art Practices” (2010-12) durchgeführt und arbeitet aktuell gemeinsam im Projekt REALISE_The Resilience of Art in Liquid Crises (2014-16) zusammen.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich hier bzw. auf der englischen Projektseite unter www.realiseproject.eu

Abschlusspublikation des Projektes HEICO

Heritage, Identity and Communication in European Contemporary Art Practices

Drei Jahre lang forcierte das Projekt "HEICO - Heritage, Identity and Communication in Contemporary European Art Practices" den grenzüberschreitenden kulturellen Austausch. Mit Partner/innen aus Deutschland, der Slowakischen Republik, Bulgarien, Moldawien, Georgien und Armenien wurden Veranstaltungen und Ausstellungen geplant und durchgeführt. Der neu erschienene Katalog dokumentiert mit vielen Fotos und Texten die Aktivitäten der Partner/innen, die sich unter dem Schirm des "ATLANTIS-Netzwerkes" zusammengefunden haben.
Die Publikation ist nur in englischer Sprache verfügbar. 

Die Kommunikationssprache im Atlantis-Netzwerk ist Englisch. Daher gibt es die Dokumentation des Projektes und der Ausstellungen sowie Informationen zu den Partnerorganisationen momentan nur auf der englisch-sprachigen Projektseite: www.realiseproject.eu.

Kontakt

 

Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. 

Projekt REALISE

 

Inka Thunecke

Dortustrasse 52

14467 Potsdam

Email: thunecke(at)boell-brandenburg.de

Tel: +49 331 2005780

Fax: +49 331 20057820