Bildungsreisen

Allgemeine Informationen

 

Reisen bildet und somit sind unsere Bildungsreisen ein wichtiger Bestandteil der politischen Bildungsarbeit. Wir bieten 2018 wieder drei Reisen in den europäischen Osten an: Westukraine, Republik Moldau und Georgien. Hier wollen wir unser Bild von den Herausforderungen und Chancen in diesen Regionen schärfen und unsere Netzwerke pflegen und erweitern. Nebenbei ist uns auch der Gruppenprozess innerhalb der Reisegruppe ein wichtiges Anliegen.

 

Bildungsreisen der Heinrich Böll Stiftung Brandenburg im Jahr 2018

  • Westukraine, 16.07. – 27.07.2018
  • Republik Moldau (Sibiu-Bukarest-Chisinau-Tiraspol-Odessa), 10.08. – 20.08.2018
  • Georgien, 3.09. – 12.09. 2018
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Deutsch – Griechische Fachkräftebegegnung
Thessaloniki

Allgemeine Informationen zu allen drei Reisen


•    Die Reisen werden in den Bundesländern Berlin und Brandenburg als Bildungsurlaub anerkannt sein.
•    Es sind Gruppenreisen mit einer Teilnehmendenzahl von 14 bis 24 Personen
•    Das Programm der Reise steht größtenteils. Sonderwünsche oder Fragen schreiben Sie bitte an groeger@boell-brandenburg.de
•    Der Preis beinhaltet jeweils alle Übernachtungen, alle Fahrten, alle Kosten für Programmpunkte sowie alle gemeinsame Mahlzeiten. Mit einer  Begründung können wir einen Geringverdienerabatt von 300,- € geben. Der Zuschlag für eine Unterbringung im Einzelzimmer beträgt 250,- €.
•    Alle drei Reisen werden geleitet von Julian Gröger. Er hat Erfahrungen in der Region, spricht unter anderem Rumänisch und Russisch und hat schon viele Gruppen geleitet.
•    Anmeldungen sind ab sofort möglich. Benutzen Sie dafür die Anmeldeformulare unten. Sobald die Höchstanzahl (24) erreicht ist, gibt es eine Warteliste. Die erste Zahlung von 300,- € wird dann im März 2018 angefragt.

Bildungsreisen 2018

 

Westukraine                      
16.07. – 27.07.2018

Wenn wir etwas aus der Ukraine hören, dann geht es um die Kampfhandlungen im Osten des Landes, um den Status der Krim oder eine korrupte Verwaltung. Wie lebt es sich aber derzeit in einem Land, das zerrissen ist zwischen den Versprechungen des Westens und denen des russischen „Bruders“? Ortsnamen wie Lemberg, Ushgorod oder Czernowitz klingen eher nach multikulturellem Leben, Literatur und den schönen Landschaften Transkarpatiens. Ohne die komplizierte Gegenwart auszublenden wollen wir auf dieser Reise  Orte und Menschen kennenlernen. Besonderheiten, Potenziale der Region klären und Zukunftsperspektiven ausloten.

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Von Sibiu über Bukarest, Chisinau und Tiraspol nach Odessa
10.08. – 20.08.2018

Rumänien-Moldova-Ukraine – da haben sich nach 1989 bzw. 1991 drei Länder auf  den  schwierigen  Weg  der  Transformation  begeben  und  sind  nun  an unterschiedlichen  Punkten angekommen.  Wir  wollen  auf  dieser  Reise versuchen zu verstehen, was zu diesen drei unterschiedlichen Entwicklungen geführt hat. Wir möchten erfahren, welche Hoffnungen die Menschen vor Ort haben  und  wie  man zusammen an  einer  gemeinsamen  Zukunft  arbeiten könnte.

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Georgien
3.09. – 12.09.2018
(Ausgebucht, Warteliste)

Georgien bezeichnet sich selbst gern als "Balkon Europas" mit gutem Ausblick und einem genussvollen Lebensstil. Gehört diese Region zu Europa und damit auch perspetivisch zur Europäischen Union? Wie nah sind uns die Menschen im Südkaukasus  und  vor  welchen  Herausforderungen  stehen  sie?  Auf  diese  und andere Fragen wollen wir bei unserer Reise durchs Land und in Begegnungen mit Georgiern Antworten finden.

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Erlebnisberichte vergangener Bildungsreisen

Vergangene Bildungsreisen

 

Westukraine                      
23.07. – 02.08.2017

Wenn wir etwas aus der Ukraine hören, dann geht es um die Kampfhandlungen im Osten des Landes, um den Status der Krim oder eine korrupte Verwaltung. Wie lebt es sich aber derzeit in einem Land, das zerrissen ist zwischen den Versprechungen des Westens und denen des russischen „Bruders“? Ortsnamen wie Lemberg, Ushgorod oder Czernowitz klingen eher nach multikulturellem Leben, Literatur und den schönen Landschaften Transkarpatiens. Ohne die komplizierte Gegenwart auszublenden wollen wir auf dieser Reise  Orte und Menschen kennenlernen. Besonderheiten, Potenziale der Region klären und Zukunftsperspektiven ausloten.

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Moldova, Republik Moldau oder doch Moldawien?                     
24.08. – 03.09.2017 (Restplätze verfügbar)

Urheber/in: Proteste in Chișinău 2009 | Foto: Moldovarious.com. All rights reserved.

Die kleine ehemalige Sowjetrepublik Moldova zwischen Rumänien und der Ukraine war in seiner Geschichte meistens Spielball zwischen größeren Mächten. Nach sieben Jahren  von mehreren Regierungen, die dem Anschein nach pro-europäisch sind, hat sich die moldauische Bevölkerung im November 2016 wieder für einen prorussischen Präsidenten entschieden. Neben dieser Erzählung ist der Einfluss einiger Oligarchen im Land erheblich. Junge Menschen verlassen das politisch gespaltene Land, das vor 1991 noch der Obst- und Gemüsegarten der Sowjetunion war. Welche Perspektiven gibt es? Wie kann man die verfahrene Situation verstehen? Wir reisen langsam durch Rumänien nach Chisinau, machen Halt auch in der abtrünnigen Region Transnistrien. Von Odessa (Ukraine) gibt es dann die Möglichkeit, mit dem Flugzeug oder wieder per Zug zurück nach Berlin zu kommen.

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Siebenbürgen (Rumänien)                      
21.10. – 31.10.2017

Urheber/in: Kirchenburg in Viscri (Deutsch-Weißkirch) | Foto: HBS Brandenburg. All rights reserved.

Siebenbürgen liegt im Herzen Rumäniens. Die schönen mittelalterlichen Städte, die kleinbäuerliche Landschaften und die vielen verschiedenen Kulturen dieser Region laden zum Träumen ein. Andererseits gibt es erhebliche Probleme bei der Armutsbekämpfung und in der Chancengleichheit. Wir werden uns auf dieser Reise mit Vertretern der Minderheit der Roma treffen sowie mit der ungarischen Minderheit und Vertretern der Siebenbürger Sachsen. Deren Geschichte ist ein Schwerpunkt der Reise. Ein weiterer in die Landwirtschaft. Wie können die kleinbäuerlichen Strukturen, die zur Biodiversität und zum Bodenschutz beitragen erhalten bleiben und ökonomisch vorankommen? Wir besuchen Städte, Dörfer, Kirchenburgen und begegnen dabei vielen Menschen, i uns ihre Geschichten erzählen. Siebenbürgen ist die Partnerregion Brandenburgs. Wie kann diese Partnerschaft belebt werden? Was können wir voneinander lernen? Diese Reise wird aufgrund der hohen Nachfrage zum vierten Mal angeboten
Weitere Informationen:

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