Vereinswerkstatt "Showdown in Neuruppin. Blindentischtennis mit Maulwürfen"

Vereinswerkstatt "Showdown in Neuruppin. Blindentischtennis mit Maulwürfen"

Gemeinsam beim Showdown-SpielenUrheber/in: Daniela Krebs, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg. All rights reserved.

Wie spielen Menschen, die nicht sehen können, eigentlich Tischtennis? Showdown heißt die Variante, bei der man sich einzig und allein auf das Gehör verlassen muss. Es spielt sich wie eine Mischung aus Air Hockey und Tischtennis, die Spieler/innen sind mit einem länglichen rechteckigen Holzschläger ausgestattet und versuchen den Ball in das gegnerische Tor zu schlagen. Der Ball ist etwas größer als ein Tischtennisball und erzeugt Geräusche, durch die man dem Ball folgen kann. Der Sport wird nicht nur von blinden und sehbehinderten Menschen gespielt, auch Sehende erfreuen sich an der Sportart. Um allen eine gleiche Chance zu geben, trägt jede/r Spieler/in eine Dunkelbrille. Ganz im Dunkeln eine Sportart auszuüben, war für die Tischtennisspieler vom RSV Maulwürfe Neuruppin eine interessante Erfahrung. Sie lernten nicht nur eine mit dem Tischtennis verwandte Sportart kennen, sondern versetzten sich auch in die Lage eines Nichtsehenden.

 

1 Kommentar

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Julian

Ich danke allen Beteiligten für diesen netten und spannenden Abend in Neuruppin. Das hat Lust auf mehr gemacht... Vielleicht findet sich noch ein Tischtennisverein, der so aufgeschlossen und neugierig wie die Maulwürfe sind?