Mittwochsgesellschaft

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Aktuelles

Interventionen und ihre Folgen. Welche Verantwortung hat Deutschland in Afghanistan?

Die Bilanz des zivilen Wiederaufbaus ist gemischt. Sie hätte quantitativ leicht sehr viel umfangreicher sein können und programmatisch unter stärkerem Einbezug der lokalen afghanischen Bevölkerung. Das ist eine Bringschuld, aus der wir nicht entlassen sind: die Außenpolitik, auch die Entwicklungszusammenarbeit definiert das Land viel zu sehr von außen als dass sie darauf reagierte, wie die Afghanen über ihre eigene Gesellschaft lernen und was sie daraus für ihre Zukunft fordern.

Von Michael Daxner

Halb Brandenburg hat (nicht) gewählt.

Die Landtagswahl in Brandenburg interessierte nicht nur im Wahlkampf und im Vorfeld der Wahlen viele Bürgerinnen und Bürger, auch einen Monat danach ist das Interesse groß: Mehr als 30 Gäste kamen Mitte Oktober bei der Mittwochsgesellschaft in Potsdam zusammen, um mit Oskar Niedermayer über den Wahlkampf, die Ergebnisse und Perspektiven für die Parteien zu diskutieren.

"Ich habe etwas, was Du brauchst..."

Braucht man eine Bohrmaschine oder ein Loch in der Wand? Eine Waschmaschine oder saubere Wäsche? Bewohner/innen einer regenerativen Stadt gehen klug mit Ressourcen um und zunehmend wird vielen Menschen klar, dass sie längst nicht alles selbst besitzen müssen, was sie brauchen und nutzen wollen. In der Mittwochsgesellschaft am 25. Juni 2014 sprach Maike Gossen über gemeinschaftlichen Konsum.

Die Regenerative Stadt

Der Ökologische Fußabdruck von Städten wächst, ihre Abhängigkeit von Energie und Warenimporten auch. Mit Stefan Schurig sprachen wir am 26. Februar 2014 in unserer Mittwochsgesellschaft über das Konzept der regenerativen Stadt.

Klimawandel - da war doch was?

Seit Ende letzten Jahres wird der aktuelle Weltklimabericht publiziert. Die Szenarien der Klimaforscher des IPCC werden immer düsterer. Mit Timon Wehnert vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, Büro Berlin, sprachen wir in der Mittwochsgesellschaft am 29. Januar 2014.

Sans Soucis. Öffentliche Güter zum Nulltarif?

Zusammen mit Christian Römer und Saskia Hüneke sprachen wir am 27. November 2013 in der Mittwochsgesellschaft über Kultur als öffentliches Gut und Modelle zu seiner Förderung und Finanzierung.

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Mittwochsgesellschaften hat es in der Vergangenheit schon einige gegeben, etwa in Berlin vor bereits über 200 Jahren. Auch Sigmund Freud hat Ende der Zwanziger Jahre eine Mittwochsgesellschaft in Wien unterhalten. Die Mittwochsgesellschaft der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg tagt an jedem letzten Mittwoch im Monat in Potsdam. Die Diskussion über den Zustand unserer Gesellschaft, über innen- und außenpolitische Fragen, über Perspektiven ökologischer Politik bestimmt die Themen des Salons. An den Abenden der Mittwochgesellschaft ist Einmischung erwünscht und wir hoffen auf spannende Interventionen aus dem Publikum.

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