Vielfalt & Menschenrechte

Vielfalt & Menschenrechte

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"Freiheit ist unsere Religion".  In Englisch und Ukrainisch stehen die Buchstaben auf riesigen Transparenten an einem mehrstöckigen Gebäude am Maidan in Kiew. Vom 23. Juli 2016 bis zum 2.8.2016 fand die erste Bildungsreise der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in die West-Ukraine statt. 24 Teilnehmende reisten mit dem Zug über Krakau, Lemberg (Lviv), Uzhgorod, Czernowitz in die Haupstadt der Ukraine Kiew. Inka Thunecke, Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg schildert ausführlich die Etappen dieser Osteuropareise.

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg lud am 05. Mai zu einem Fotovortrag über die aktuelle Situation in Afghanistan ein. Zu Gast waren Erik Marquardt, der die Balkanroute und Afghanistan als Fotograf bereiste, der Anwalt für Asylrecht Rolf Stahmann und die Europaabgeordnete Ska Keller, welche über die Situation vor Ort und die derzeitige Politik in Deutschlandn diskutierten.

Links Moderation: Rebecca Ruff/ Rechts Referentin Margit Cremer (Foto: HBS Brandenburg)
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Anfang Dezember 2016 fand im Rahmen des Projekts CUCHA ein Informationsabend zum Thema "Geflüchtete aus Tschetschenien" in Neuruppin statt. Die Referentin Marit Cremer, Geschäftsführerin der Organisation MEMORIAL Deutschland, referierte dabei als Expertin über das Thema.

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In den Wendejahren 1989-1992 haben sich die besuchten Länder Rumänien, Moldova und die Ukraine auf einen neuen Weg gemacht. Den Menschen ging es überall um mehr Freiheit und mehr Wohlstand. Im Jahr 2016 ging die Reise durch sehr unterschiedliche Regionen.

Logo Dancing to Connect Veranstaltung

Das New Yorker Tanzensemble Battery Dance Company probt mit rund 100 Jugendlichen und Flüchtlingen aus fünf Brandenburger Schulen ein einzigartiges Integrationsprogramm. Angeleitet von Profi-Tänzerinnen und –Tänzern der renommierten New Yorker Battery Dance Company entwickeln die Jugendlichen in dem Projekt „Dancing to connect refugees“ tänzerische Ausdrucksweisen, mit denen die Schrecken der Flucht und die Hoffnung auf Integration thematisiert werden.

Proteste in Chisinau 2009

In diesem Jahr bieten wir erneut zwei Bildungsreisen an: Im August/September (24.08.-03.09.) geht es nach Moldova. Im Oktober (04.-14.) bieten wir nochmal eine Reise nach Siebenbürgen an.

Küste von Lesbos
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Christina Tast engagiert sich im Landkreis Prignitz für Flüchtlinge. Seit 2015 arbeiten Asylsuchende bei Festland e.V. mit. Im Interview mit Mathias Richter erzählt sie wie das funktioniert.

Nachdem die Registrierung absolviert ist, gilt es einen Platz in den überfüllten Zügen zu ergattern (aufgenommen in Gevgelija, Mazedonien, August 2014)
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Das Brandenburger Integrationskonzept setzt auf dezentrale Unterbringung. Die Perspektiven für Flüchtlinge in den strukturschwachen ländlichen Regionen sind überraschend positiv.

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Der Titel „Nach dem Willkommen das Bleiben“ umschreibt den zentralen Ansatz der Tagung. Denn auch, wenn das Thema Flucht und Asyl derzeit weiterhin wie kein anderes Thema die gesellschaftlichen und politischen Debatten prägt, geht es darin zumeist um die Herausforderungen für die Unterbringung und die Versorgung der Geflüchteten in Kommunen. „Es geht uns aber noch vielmehr um die Schaffung von Perspektiven zum Bleiben, der Integration von Geflüchteten in unseren Kommunen und zur Etablierung von etwas, das mit dem Wort Willkommenskultur unscharf umrissen ist“, führte Simone Klee von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in das Thema ein.

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Vom 12.-22. Oktober gab es in diesem Jahr die zweite Auflage unserer Bildungsreise nach Siebenbürgen – einer Partnerregion von Brandenburg in Rumänien. Die Stationen waren Sibiu (Hermannstadt), Târgu Mureș und umliegende Dörfer, Sighișoara (Schäßburg) und Brașov (Kronstadt).

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Die aktuellen Flüchtlingszahlen stellen für die deutsche Gesellschaft eine Chance dar. Doch erst müssen sie erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden. Mekonnen Mesghena, Referent für Migration und Diversity der Heinrich-Böll-Stiftung, wirft einen kritischen Blick auf die gegenwärtige Situation.

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Eine Bildungsreise wirkt nach. Zehn Tage Armenien mit vielen Begegnungen, Gesprächen, Landschaften, leckerem Essen und vielen Fragen - ein Rückblick auf die Reise vom 6. bis 15. September in Text und Bildern.

Warum gehen Menschen nicht zur Wahl? Spurensuche im Rahmen des Projektes "Gut Vertreten - Update für Demokratie" des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen. Mehr Infos: http://gutvertreten.boell.de/

Afghanistan
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Die Bilanz des zivilen Wiederaufbaus ist gemischt. Sie hätte quantitativ leicht sehr viel umfangreicher sein können und programmatisch unter stärkerem Einbezug der lokalen afghanischen Bevölkerung. Das ist eine Bringschuld, aus der wir nicht entlassen sind: die Außenpolitik, auch die Entwicklungszusammenarbeit definiert das Land viel zu sehr von außen als dass sie darauf reagierte, wie die Afghanen über ihre eigene Gesellschaft lernen und was sie daraus für ihre Zukunft fordern.

Rumänien

In diesem Jahr bieten wir gleich zwei Bildungsreisen an: Im September (6.-15.) geht es nach Armenien. Im Oktober (12.-21.) bieten wir nochmal eine Reise nach Siebenbürgen an.

„Brandenburg. Lauter gute Leute“ heißt die neue Fotokampagne der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg zu gesellschaftlicher Vielfalt in Brandenburg, die zum 14. November 2014 veröffentlicht wird. (www.lauterguteleute.de) Die sechs Faltplakate zeigen jeweils vier Porträts von Brandenburger/innen, thematisch eingeordnet in insgesamt sechs Dimensionen gesellschaftlicher Vielfalt. Sie zeigen vor allem eines: Die Menschen in Brandenburg sind sehr vielfältig!

Stolze irakische Frau, kurz nach der Wahl 2014

Im April 2014 fanden im Irak die ersten freien Parlamentswahlen seit dem Abzug der US-Truppen statt. Birgit Svensson erlebte die Wahl vor Ort und sprach mit uns über die Situation der Frauen im Irak, die Frauenquote im Parlament und einem stetigen Emanzipationsprozess. Die Korrespondentin der Zeit im Irak erlebte, dass Frauen zunehmend dem Fundamentalismus trotzten und mehr Mitsprache am politischen Prozess einforderten und wahrnahmen.

Für die Fotoaufnahmen zur Kampagne »Brandenburg. Lauter gute Leute« suchen wir ab sofort Brandenburger_innen mit Leidenschaft und Freude am Leben, die Lust haben, sich von einer professionellen Fotografin ablichten zu lassen!

Gemeinsam beim Showdown-Spielen

Wie spielen Menschen, die nicht sehen können, eigentlich Tischtennis? Showdown heißt die Variante, bei der man sich einzig und allein auf das Gehör verlassen muss. Wir brachten Showdown-Spieler/innen mit Tischtennisspielern aus Neuruppin in einer Vereinswerkstatt zusammen.

Plakat zum Weiterbildungspreis "Vielfalt in der Kommune als Herausforderung und Chance"

Zur Verleihung des diesjährigen Weiterbildungspreises des Landes Brandenburg stellte die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg ihr Weiterbildungsangebot „Vielfalt in der Kommune als Herausforderung und Chance“ vor. Mit dem Fokus auf eine vielfältige Gesellschaft und die Schaffung von Teilhabemöglichkeiten, trifft die Weiterbildung auch von der Jury ausgezeichnete Schwerpunkte und macht ganz deutlich: Vielfalt ist Thema für Brandenburg!

In der Vereinswerkstatt "Prignitz-Afrikanische Gospelbegegnung" trifft der Berliner Gospelchor "Harmonites" auf den Gospelchor des Pfarrsprengels Glöwen/Schönhagen.

Mosaik

MOSAIK stärkt das öffentliche Bewusstsein für demokratische Werte und die positive Wertschätzung von Vielfalt in Brandenburger Kommunen und setzt dabei auf drei Ebenen an - eine Projektbeschreibung

Es gibt viele Wege zum Korb: Rollend erproben dies die 2. Herren der Red Eagles Rathenow zusammen mit der Sportgemeinschaft Handicap Berlin in der Vereinswerkstatt "Unterm Korb - zwei Teams kommen ins Rollen".

Am 13. November 2013 sprachen wir in der Mittwochsgesellschaft mit dem Rechtsanwalt Bernward Ostrop über die rechtliche Situation von Flüchtlingen in Deutschland und speziell in Brandenburg.

Im Mittelpunkt der Vereinswerkstatt "Neuruppiner Stadtmusikant/innen" stand die verbindende Wirkung von Musik über sprachliche Barrieren hinweg. Die Gruppe "Fanfara Kalashnikov" aus dem Nordosten Rumäniens besuchte eine Schüler/innenband der Neuruppiner Musikschule.

Gehörlose in einem Chor - unvorstellbar? Nein, der Gebärdenchor Berlin macht genau das: Mit den Händen musizieren. In der Vereinswerkstatt "Chorerlebnis mit allen Sinnen" trifft der Gebärdenchor Berlin auf den Forstchor Templin.

Kleingärtner/innen gibt es schon, seitdem es große Städte gibt. Das urbane Gärtnern hingegen ist eine noch recht junge Bewegung. In der Vereinswerkstatt "Der wächst wirklich wie der Teufel" Kleingärtner/innen auf urbane Gärtner/innen. Gemeinsam ist ihnen die Suche nach einem guten Boden.

Fußballtennis ist eine eigenständige Sportart, die jedoch oft von Menschen gespielt wird, die früher im Fußball aktiv waren und es unter Umständen aufgrund ihrer körperlichen Fähigkeiten nicht mehr können. In der Vereinswerkstatt "Den Ball nicht flach halten" traf die Sportgemeinschaft Handicap Berlin e.V. auf den Verein „Blauer Anker“ aus Kyritz.

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Die Gesellschaft ist vielfältig bestehend aus Menschen, die in sich vielfältig sind - unterschiedlich und dennoch gleich. Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg legt in ihrer Arbeit besonderen Wert darauf, die Vielfalt aller Menschen anzuerkennen und wertzuschätzen. Unabdingbarer Bestandteil ist dabei, die Menschenrechte zu wahren und zu stärken. Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen sowie eine Zivilgesellschaft zu unterstützen, vor Ort menschenfeindlichen Einstellungen entgegenzutreten, sind wichtige Elemente in der Arbeit des Vereins.

Veranstaltungen

Sep 23Okt 04
„Verknüpfungen der Geschichte im heute“
Potsdam
Sep 27
Unsere Gäste: Johara Bellali und Roberta Chimera
Lübbenau
Sep 28
Seminar im Rahmen der interkulturellen Woche des Landkreises Oberhavel
Oranienburg
Sep 28
Filmvorführung TOMORROW – DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN in Potsdam
Potsdam
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