Zeitgeschichte

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"Freiheit ist unsere Religion".  In Englisch und Ukrainisch stehen die Buchstaben auf riesigen Transparenten an einem mehrstöckigen Gebäude am Maidan in Kiew. Vom 23. Juli 2016 bis zum 2.8.2016 fand die erste Bildungsreise der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in die West-Ukraine statt. 24 Teilnehmende reisten mit dem Zug über Krakau, Lemberg (Lviv), Uzhgorod, Czernowitz in die Haupstadt der Ukraine Kiew. Inka Thunecke, Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg schildert ausführlich die Etappen dieser Osteuropareise.

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Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg lud am 05. Mai zu einem Fotovortrag über die aktuelle Situation in Afghanistan ein. Zu Gast waren Erik Marquardt, der die Balkanroute und Afghanistan als Fotograf bereiste, der Anwalt für Asylrecht Rolf Stahmann und die Europaabgeordnete Ska Keller, welche über die Situation vor Ort und die derzeitige Politik in Deutschlandn diskutierten.

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Die Reise durch den südlichen Teil Siebenbürgens (ein Teil der Region Zentrum) vom 4. Bis 14. Oktober 2016 führte 12 Teilnehmende durch Städte wie Sibiu (Hermannstadt), Sighişoara (Schäßburg) und Braşov (Kronstadt) und auch durch ländliche Regionen. Um das multikulturelle Siebenbürgen erfahren zu können, traf sich die Gruppe unter anderem mit Vertreter*Innen der drei größten Minderheiten (Siebenbürger Sachsen, Roma und Ungarn).

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Am Abend des 19.12.2016 wurde am Berliner Breitscheidplatz ein grauenvoller Anschlag verübt. Zwölf Menschen wurde das Leben genommen und viele weitere sind teils sehr schwer verletzt. Den Angehörigen und Freund_innen der Opfer sowie den Helfer_innen vor Ort wünschen wir alle erdenkliche Kraft. Wir hoffen der Anschlag wird vollständig und gewissenhaft aufgeklärt.

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Grüner Salon mit Autorin und Zeitzeugen in Falkensee.

Um das Aufwachsen im Überwachungsstaat und vor allem die Erfahrungen der Stasi-Kinder ging es am 29. November 2016 im Grünen Salon Falkensee, zu dem die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg eingeladen hatte.

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In den Wendejahren 1989-1992 haben sich die besuchten Länder Rumänien, Moldova und die Ukraine auf einen neuen Weg gemacht. Den Menschen ging es überall um mehr Freiheit und mehr Wohlstand. Im Jahr 2016 ging die Reise durch sehr unterschiedliche Regionen.

Siebenbürgen
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Erstaunen um mich herum: „Ich kenne niemanden außer Dir, der nach Rumänien fährt. Was gibt es  denn da?“ und „Kannst Du rumänisch, oder kann man sich auf Englisch verständigen?“  Reiseführer gekauft, rein gelesen. Vorfreude. Was? So viel Programm?! So wenig Freizeit? Wenn ich das vorher gewusst hätte…

Küste von Lesbos
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Christina Tast engagiert sich im Landkreis Prignitz für Flüchtlinge. Seit 2015 arbeiten Asylsuchende bei Festland e.V. mit. Im Interview mit Mathias Richter erzählt sie wie das funktioniert.

Nachdem die Registrierung absolviert ist, gilt es einen Platz in den überfüllten Zügen zu ergattern (aufgenommen in Gevgelija, Mazedonien, August 2014)
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Das Brandenburger Integrationskonzept setzt auf dezentrale Unterbringung. Die Perspektiven für Flüchtlinge in den strukturschwachen ländlichen Regionen sind überraschend positiv.

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Wieviele Flüchtlinge hat Brandenburg 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Innerhalb des von der Flick-Stiftung geförderten Fachkräfteaustausches werden pädagogische Konzepte zur Antidiskriminierungsarbeit  ausgetauscht und diese hier zum Einsatz in der außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen gebracht.

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Der Titel „Nach dem Willkommen das Bleiben“ umschreibt den zentralen Ansatz der Tagung. Denn auch, wenn das Thema Flucht und Asyl derzeit weiterhin wie kein anderes Thema die gesellschaftlichen und politischen Debatten prägt, geht es darin zumeist um die Herausforderungen für die Unterbringung und die Versorgung der Geflüchteten in Kommunen. „Es geht uns aber noch vielmehr um die Schaffung von Perspektiven zum Bleiben, der Integration von Geflüchteten in unseren Kommunen und zur Etablierung von etwas, das mit dem Wort Willkommenskultur unscharf umrissen ist“, führte Simone Klee von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in das Thema ein.

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Vom 12.-22. Oktober gab es in diesem Jahr die zweite Auflage unserer Bildungsreise nach Siebenbürgen – einer Partnerregion von Brandenburg in Rumänien. Die Stationen waren Sibiu (Hermannstadt), Târgu Mureș und umliegende Dörfer, Sighișoara (Schäßburg) und Brașov (Kronstadt).

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Eine Bildungsreise wirkt nach. Zehn Tage Armenien mit vielen Begegnungen, Gesprächen, Landschaften, leckerem Essen und vielen Fragen - ein Rückblick auf die Reise vom 6. bis 15. September in Text und Bildern.

Yerevan

Eine Reisegruppe mit 13 Teilnehmer/innen hat sich im September auf den Weg gemacht, um zehn Tage lang Städte, Landschaften und Menschen in Armenien zu besuchen und zu erfahren, wo die Armenier/innen ökonomisch und politisch ihre Zukunft sehen.

Warum gehen Menschen nicht zur Wahl? Spurensuche im Rahmen des Projektes "Gut Vertreten - Update für Demokratie" des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen. Mehr Infos: http://gutvertreten.boell.de/

Denkmal

Der Grüne Salon Kleinmachnow beschäftigte sich im Februar mit dem Thema „Warum wir Denkmale schützen (sollten)“  und fand im Domizil des Kleinmachnower Kunstvereins „Die Brücke e.V.“ und des  KultRaum Kleinmachnow, im denkmalgeschützten ehemaligen Landarbeiterhaus statt – ein passender Kulturstandort für dieses Thema. Cornelia Behm moderierte das Gespräch mit Thomas Drachenberg, der als Landeskonservator Einblicke in die Bewertung und den Umgang mit Denkmalen im Land Brandenburg geben konnte. 

Afghanistan
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Die Bilanz des zivilen Wiederaufbaus ist gemischt. Sie hätte quantitativ leicht sehr viel umfangreicher sein können und programmatisch unter stärkerem Einbezug der lokalen afghanischen Bevölkerung. Das ist eine Bringschuld, aus der wir nicht entlassen sind: die Außenpolitik, auch die Entwicklungszusammenarbeit definiert das Land viel zu sehr von außen als dass sie darauf reagierte, wie die Afghanen über ihre eigene Gesellschaft lernen und was sie daraus für ihre Zukunft fordern.

Notizhelt Zeitspuren

Anfang des Jahres ist unser neues Antidiskriminierungs-Projekt „Zeitspuren“ gestartet. Es richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren aus ganz Brandenburg.

Die Landtagswahl in Brandenburg interessierte nicht nur im Wahlkampf und im Vorfeld der Wahlen viele Bürgerinnen und Bürger, auch einen Monat danach ist das Interesse groß: Mehr als 30 Gäste kamen Mitte Oktober bei der Mittwochsgesellschaft in Potsdam zusammen, um mit Oskar Niedermayer über den Wahlkampf, die Ergebnisse und Perspektiven für die Parteien zu diskutieren.

Thomas Berger, Bürgermeister der Stadt Trebbin, hielt eine Begrüßungsrede zur Ausstellungseröffnung

Mit der Ausstellungseröffnung im Rathaus präsentierten die Jugendlichen am 27. Juni 2014 ihre Kunstwerke, die bei der Projektarbeit zum Thema „Ortsbegehung – Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft“ entstanden sind.

Am 12. Juni 2014 fand in der Hochschulbibliothek in Brandenburg an der Havel die Eröffnung der Ausstellung „ORTSBEGEHUNG Brandenburg“ statt. Die Ausstellung zeigt alle Kunstwerke, die von den Jugendlichen in der gemeinsamen Projektarbeit geschaffen wurden.

Marianne Birthler liest aus ihren Erinnerungen vor

Die Erinnerungen an ein bewegtes Leben in zwei deutschen Staaten bestimmten den Abend mit Marianne Birthler. In der Alten Neuendorfer Kirche in Potsdam-Babelsberg las sie Passagen aus ihrem kürzlich erschienenen Buch „Halbes Land. Ganzes Land. Ganzes Leben.“

Walter Frankenstein in Trebbin

Walter Frankenstein überlebte die Shoah indem er während des Nationalsozialismus versteckt in Berlin lebte. Heute wohnt er in Stockholm und kommt jährlich nach Deutschland um Jugendlichen von seinen Erlebnissen zu berichten.

Der Film mit Michael Daniel Kröner entstand im Rahmen einer Filmprojektwoche mit vier Jugendlichen aus der Projektgruppe in Brandenburg an der Havel.

Für viele Jugendliche stand am Ende der DDR die Ungewissheit. Mit Sabine Rennefanz sprachen wir am 04. September 2013 im Grünen Salon über Aufbruch, Freiheit, aber auch Orientierungslosigkeit.

Das Projekt "ORTSBEGEHUNG - Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft" fördert die lokale Auseinandersetzung von Jugendlichen mit NS-Täter/innenschaft und Antisemitismus.

Er war ein Mann der aufbegehrte, ermutigte, begeisterte. Carola Stabe und Stefan Roloff bringen Rudolf Tschäpes Leben wieder ins öffentliche Bewusstsein.

Wir Frauen vom Bau

Im Bauwesen der DDR waren Frauen politisch gewollt. Wie erlebten Frauen in Brandenburg die Arbeit im Bauwesen? Welche Widerständen gab es, und wie veränderte sich ihr beruflicher Alltag mit der Wende?

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Die Beschäftigung mit zeitgeschichtlichen Themen ist in der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg besonders wichtig. Nicht nur die NS-Vergangenheit Deutschlands steht hier im Mittelpunkt der Arbeit, sondern spielt auch die DDR-Geschichte Brandenburgs eine Rolle. Ein besonderes Anliegen ist uns dabei  die Aufarbeitung der Geschichte vor Ort sowie Zeitgeschichte und Erinnerungsdiskurse mit aktuellen  politischen Fragen zu verbinden.

Aktuelle Publikation

Näherungen

Auch mehr als sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah notwendig. Besonders lokale NS-Täter_innenschaft, Ausgrenzung und Verfolgung vor Ort wurden bisher kaum aufgearbeitet. Der vorliegende Tagungsband setzt sich mit Täter_innenschaft im lokalen Umfeld auseinander und ist im Projekt "ORTSBEGEHUNG - Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft" entstanden.

Veranstaltungen

Sep 23Okt 04
„Verknüpfungen der Geschichte im heute“
Potsdam
Sep 27
Unsere Gäste: Johara Bellali und Roberta Chimera
Lübbenau
Sep 28
Seminar im Rahmen der interkulturellen Woche des Landkreises Oberhavel
Oranienburg
Sep 28
Filmvorführung TOMORROW – DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN in Potsdam
Potsdam
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