Zeitgeschichte

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Die Reise durch den südlichen Teil Siebenbürgens (ein Teil der Region Zentrum) vom 4. Bis 14. Oktober 2016 führte 12 Teilnehmende durch Städte wie Sibiu (Hermannstadt), Sighişoara (Schäßburg) und Braşov (Kronstadt) und auch durch ländliche Regionen. Um das multikulturelle Siebenbürgen erfahren zu können, traf sich die Gruppe unter anderem mit Vertreter*Innen der drei größten Minderheiten (Siebenbürger Sachsen, Roma und Ungarn).

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Am Abend des 19.12.2016 wurde am Berliner Breitscheidplatz ein grauenvoller Anschlag verübt. Zwölf Menschen wurde das Leben genommen und viele weitere sind teils sehr schwer verletzt. Den Angehörigen und Freund_innen der Opfer sowie den Helfer_innen vor Ort wünschen wir alle erdenkliche Kraft. Wir hoffen der Anschlag wird vollständig und gewissenhaft aufgeklärt.

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Grüner Salon mit Autorin und Zeitzeugen in Falkensee.

Um das Aufwachsen im Überwachungsstaat und vor allem die Erfahrungen der Stasi-Kinder ging es am 29. November 2016 im Grünen Salon Falkensee, zu dem die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg eingeladen hatte.

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In den Wendejahren 1989-1992 haben sich die besuchten Länder Rumänien, Moldova und die Ukraine auf einen neuen Weg gemacht. Den Menschen ging es überall um mehr Freiheit und mehr Wohlstand. Im Jahr 2016 ging die Reise durch sehr unterschiedliche Regionen.

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Erstaunen um mich herum: „Ich kenne niemanden außer Dir, der nach Rumänien fährt. Was gibt es  denn da?“ und „Kannst Du rumänisch, oder kann man sich auf Englisch verständigen?“  Reiseführer gekauft, rein gelesen. Vorfreude. Was? So viel Programm?! So wenig Freizeit? Wenn ich das vorher gewusst hätte…

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Christina Tast engagiert sich im Landkreis Prignitz für Flüchtlinge. Seit 2015 arbeiten Asylsuchende bei Festland e.V. mit. Im Interview mit Mathias Richter erzählt sie wie das funktioniert.

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Das Brandenburger Integrationskonzept setzt auf dezentrale Unterbringung. Die Perspektiven für Flüchtlinge in den strukturschwachen ländlichen Regionen sind überraschend positiv.

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Wieviele Flüchtlinge hat Brandenburg 2015 aufgenommen? Was lief gut, was schlecht? Wieviele rassistische Angriffe gab es? Der Steckbrief mit den wichtigsten Zahlen und Themen des Jahres.

Innerhalb des von der Flick-Stiftung geförderten Fachkräfteaustausches werden pädagogische Konzepte zur Antidiskriminierungsarbeit  ausgetauscht und diese hier zum Einsatz in der außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen gebracht.

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Der Titel „Nach dem Willkommen das Bleiben“ umschreibt den zentralen Ansatz der Tagung. Denn auch, wenn das Thema Flucht und Asyl derzeit weiterhin wie kein anderes Thema die gesellschaftlichen und politischen Debatten prägt, geht es darin zumeist um die Herausforderungen für die Unterbringung und die Versorgung der Geflüchteten in Kommunen. „Es geht uns aber noch vielmehr um die Schaffung von Perspektiven zum Bleiben, der Integration von Geflüchteten in unseren Kommunen und zur Etablierung von etwas, das mit dem Wort Willkommenskultur unscharf umrissen ist“, führte Simone Klee von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in das Thema ein.

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Vom 12.-22. Oktober gab es in diesem Jahr die zweite Auflage unserer Bildungsreise nach Siebenbürgen – einer Partnerregion von Brandenburg in Rumänien. Die Stationen waren Sibiu (Hermannstadt), Târgu Mureș und umliegende Dörfer, Sighișoara (Schäßburg) und Brașov (Kronstadt).

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Eine Bildungsreise wirkt nach. Zehn Tage Armenien mit vielen Begegnungen, Gesprächen, Landschaften, leckerem Essen und vielen Fragen - ein Rückblick auf die Reise vom 6. bis 15. September in Text und Bildern.

Eine Reisegruppe mit 13 Teilnehmer/innen hat sich im September auf den Weg gemacht, um zehn Tage lang Städte, Landschaften und Menschen in Armenien zu besuchen und zu erfahren, wo die Armenier/innen ökonomisch und politisch ihre Zukunft sehen.

Warum gehen Menschen nicht zur Wahl? Spurensuche im Rahmen des Projektes "Gut Vertreten - Update für Demokratie" des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen. Mehr Infos: http://gutvertreten.boell.de/

Der Grüne Salon Kleinmachnow beschäftigte sich im Februar mit dem Thema „Warum wir Denkmale schützen (sollten)“  und fand im Domizil des Kleinmachnower Kunstvereins „Die Brücke e.V.“ und des  KultRaum Kleinmachnow, im denkmalgeschützten ehemaligen Landarbeiterhaus statt – ein passender Kulturstandort für dieses Thema. Cornelia Behm moderierte das Gespräch mit Thomas Drachenberg, der als Landeskonservator Einblicke in die Bewertung und den Umgang mit Denkmalen im Land Brandenburg geben konnte. 

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Die Bilanz des zivilen Wiederaufbaus ist gemischt. Sie hätte quantitativ leicht sehr viel umfangreicher sein können und programmatisch unter stärkerem Einbezug der lokalen afghanischen Bevölkerung. Das ist eine Bringschuld, aus der wir nicht entlassen sind: die Außenpolitik, auch die Entwicklungszusammenarbeit definiert das Land viel zu sehr von außen als dass sie darauf reagierte, wie die Afghanen über ihre eigene Gesellschaft lernen und was sie daraus für ihre Zukunft fordern.

Anfang des Jahres ist unser neues Antidiskriminierungs-Projekt „Zeitspuren“ gestartet. Es richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren aus ganz Brandenburg.

Die Landtagswahl in Brandenburg interessierte nicht nur im Wahlkampf und im Vorfeld der Wahlen viele Bürgerinnen und Bürger, auch einen Monat danach ist das Interesse groß: Mehr als 30 Gäste kamen Mitte Oktober bei der Mittwochsgesellschaft in Potsdam zusammen, um mit Oskar Niedermayer über den Wahlkampf, die Ergebnisse und Perspektiven für die Parteien zu diskutieren.

Mit der Ausstellungseröffnung im Rathaus präsentierten die Jugendlichen am 27. Juni 2014 ihre Kunstwerke, die bei der Projektarbeit zum Thema „Ortsbegehung – Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft“ entstanden sind.

Am 12. Juni 2014 fand in der Hochschulbibliothek in Brandenburg an der Havel die Eröffnung der Ausstellung „ORTSBEGEHUNG Brandenburg“ statt. Die Ausstellung zeigt alle Kunstwerke, die von den Jugendlichen in der gemeinsamen Projektarbeit geschaffen wurden.

Die Erinnerungen an ein bewegtes Leben in zwei deutschen Staaten bestimmten den Abend mit Marianne Birthler. In der Alten Neuendorfer Kirche in Potsdam-Babelsberg las sie Passagen aus ihrem kürzlich erschienenen Buch „Halbes Land. Ganzes Land. Ganzes Leben.“

Walter Frankenstein überlebte die Shoah indem er während des Nationalsozialismus versteckt in Berlin lebte. Heute wohnt er in Stockholm und kommt jährlich nach Deutschland um Jugendlichen von seinen Erlebnissen zu berichten.

Der Film mit Michael Daniel Kröner entstand im Rahmen einer Filmprojektwoche mit vier Jugendlichen aus der Projektgruppe in Brandenburg an der Havel.

Für viele Jugendliche stand am Ende der DDR die Ungewissheit. Mit Sabine Rennefanz sprachen wir am 04. September 2013 im Grünen Salon über Aufbruch, Freiheit, aber auch Orientierungslosigkeit.

Das Projekt "ORTSBEGEHUNG - Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft" fördert die lokale Auseinandersetzung von Jugendlichen mit NS-Täter/innenschaft und Antisemitismus.

Er war ein Mann der aufbegehrte, ermutigte, begeisterte. Carola Stabe und Stefan Roloff bringen Rudolf Tschäpes Leben wieder ins öffentliche Bewusstsein.

Im Bauwesen der DDR waren Frauen politisch gewollt. Wie erlebten Frauen in Brandenburg die Arbeit im Bauwesen? Welche Widerständen gab es, und wie veränderte sich ihr beruflicher Alltag mit der Wende?

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Die Beschäftigung mit zeitgeschichtlichen Themen ist in der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg besonders wichtig. Nicht nur die NS-Vergangenheit Deutschlands steht hier im Mittelpunkt der Arbeit, sondern spielt auch die DDR-Geschichte Brandenburgs eine Rolle. Ein besonderes Anliegen ist uns dabei  die Aufarbeitung der Geschichte vor Ort sowie Zeitgeschichte und Erinnerungsdiskurse mit aktuellen  politischen Fragen zu verbinden.

Aktuelle Publikation

Auch mehr als sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah notwendig. Besonders lokale NS-Täter_innenschaft, Ausgrenzung und Verfolgung vor Ort wurden bisher kaum aufgearbeitet. Der vorliegende Tagungsband setzt sich mit Täter_innenschaft im lokalen Umfeld auseinander und ist im Projekt "ORTSBEGEHUNG - Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft" entstanden.

Veranstaltungen

Mär 27
Abendgesellschaft für Ressourcenschutz in Reichweite
Königs Wusterhausen
Mär 28
Unser Gast: Prof. Dr. Hajo Funke, FU Berlin
Falkensee
Mär 30
Die Veranstaltung wurde abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Potsdam
Apr 05
-Warteliste-
Potsdam
Alle Termine
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