Planet Work

Planet Work - Planet Arbeit: Seminare mit Jugendlichen

Vorstellung und Realität – Perspektiven und Neuerfindungen oder wie wir morgen arbeiten und leben wollen

Das Projekt „Planet Work – Planet Arbeit“  richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die vor schwierigen beruflichen und persönlichen Entscheidungen stehen oder sich allgemein für das wichtige politische Thema „Arbeit“ interessieren.

Durch die Globalisierung, neue politische Prioritäten und das Internet hat sich die Arbeitswelt rasant verändert. Die Vorstellung von einem unbefristeten „Normalarbeitsverhältnis“ mit einer 40-Stunden-Woche wird verdrängt von freiberuflicher Tätigkeit, von Zeiten (oder Angst vor) der Arbeitslosigkeit, aufeinander folgenden unbezahlten Praktika oder vom Wechsel der Berufe. Ebenso löst sich die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit auf, viele Menschen fühlen sich durch ganztägigen Stress wie in einem immer schneller rotierenden „Hamsterrad“. Noch nie war die Arbeitswelt so komplex und unvorhersehbar wie heute, nie war die Frage nach der Zukunft der Arbeit und des eigenen Berufs offener. Ebenso verschärfen die neuen Arbeitsverhältnisse den Gegensatz zwischen Reichtum und Armut in der Gesellschaft.
Dem Gegenüber ist das Schul- und Berufsausbildungssystem noch weitgehend traditionell ausgerichtet, in denen gemeinsame Orte der umfangreichen gesellschaftlichen Debatte keinen Platz haben. Bei Planet Work werden in Wochenend- und Wochenseminaren Debatten über sich verändernde Arbeitsverhältnisse und -formen, eigene Vorstellungen und Befürchtungen, alternative Wege und politische Gegenstrategien geführt.

„Planet Work – Planet Arbeit“ richtet sich hauptsächlich an Jugendliche aus Brandenburg. Durch gemeinsame Diskussionen und Reflektionen – auch mit Jugendlichen aus anderen Bundesländern – will das Projekt bei den Jugendlichen ein Verständnis für die Probleme der (regionalen) Arbeitswelt erzeugen, Gestaltungsspielräume aufzeigen und Entwicklungen zur Stärkung einer solidarischen Gesellschaft in Gang setzen. Denn gerade Jugendliche und junge Erwachsene sind am stärksten von dem Strukturwandel der Arbeitswelt betroffen.

„Planet Work – Planet Arbeit“ will die Motivation, sich mit der eigenen und der gesellschaftlichen Zukunft auseinanderzusetzen und diese aktiv mit zu gestalten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen erhöhen und unterstützen. Ein Ziel ist, die Urteilsfähigkeit über gesellschaftspolitische Projekte zu schärfen und zu lernen, Alternativen zu sehen, zu verstehen, sie weiter zu denken und sich auch dafür zu engagieren.

Das Projekt „Planet Work – Planet Arbeit“ kooperiert mit Schulen, Berufsbildungseinrichtungen, Bildungsstätten, Jugendeinrichtungen und -verbänden. Die Kooperationen dienen auch zur ständigen Weiterentwicklung des Lehrinhalts und zur Anpassung an die Bedürfnisse der Jugendlichen.

Aktuelles

Brandenburg. Lauter gute Leute

„Brandenburg. Lauter gute Leute“ heißt die neue Fotokampagne der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg zu gesellschaftlicher Vielfalt in Brandenburg. Die sechs Faltplakate zeigen jeweils vier Porträts von Brandenburger/innen, thematisch eingeordnet in insgesamt sechs Dimensionen gesellschaftlicher Vielfalt. Das Ziel der Kampagne ist eine Schärfung des öffentlichen Bewusstseins und die Schaffung einer positiven Wertschätzung für die bereits existierende gesellschaftliche Vielfalt in Brandenburg.

Demokratie buchstabiert - Postkarten

Die Aktion "Demokratie buchstabiert" regt Diskussionen an und lädt ein, um die Ecke zu denken. Zu den zehn Buchstaben, die das Wort Demokratie ausmachen, haben wir Stichworte gefunden, Debatte - Engagement - Meinungsfreiheit - Opposition - Koalition - Rechtsstaat - Aufklärung - Toleranz - Internet - Europa, die wiederum eine Demokratie ausmachen.

Demokratie buchstabiert - Plakate (DIN A2)

Die Aktion "Demokratie buchstabiert" regt Diskussionen an und lädt ein, um die Ecke zu denken. Zu den zehn Buchstaben, die das Wort Demokratie ausmachen, haben wir Stichworte gefunden, Debatte - Engagement - Meinungsfreiheit - Opposition - Koalition - Rechtsstaat - Aufklärung - Toleranz - Internet - Europa, die wiederum eine Demokratie ausmachen.

Näherungen. Auseinandersetzung mit NS-Täter_innenschaft im lokalen Umfeld

Auch mehr als sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah notwendig. Besonders lokale NS-Täter_innenschaft, Ausgrenzung und Verfolgung vor Ort wurden bisher kaum aufgearbeitet. Der vorliegende Tagungsband setzt sich mit Täter_innenschaft im lokalen Umfeld auseinander und ist im Projekt "ORTSBEGEHUNG - Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft" entstanden.

Eine Frage der Klasse? Deutschlands Mitte zwischen Abstiegsangst und dem Tritt nach unten

Ein Job, gesichertes Einkommen und ein hoher Grad an Bildung bescherten den Menschen der Mitte den Ruf, krisen- und abstiegssicher zu sein. Doch diese Grundannahme scheint zunehmend fragwürdiger. Die Mittelschicht hat sich ausdifferenziert. Abstiegsängste haben zugenommen. Die Essay-Sammlung "Eine Frage der Klasse?" dokumentiert eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg zum Thema "Ausgrenzung durch die Mittelschicht" und vereint Tagungsbeiträge, weiterführende Essays und Analysen.

Das Projekt „Planet Work – Planet Arbeit“  richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die vor schwierigen beruflichen und persönlichen Entscheidungen stehen oder sich allgemein für das wichtige politische Thema „Arbeit“ interessieren.

Kontakt

Andy Kleinert

E-Mail: kleinert@boell-brandenburg.de
Tel.: (0331) 200 578-0

Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Werkstatt für politische Bildung e.V.

Dortustr. 52, 14467 Potsdam

Veranstaltungen

24. Nov.
Interkulturelle Projekte aus Brandenburg präsentieren ihre Ideen
Potsdam
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Körper und Stimme
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Unser Gast: Andreas Speit (Journalist und Autor)
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