Rechtsextremismus & Populismus

Rechtsextremismus & Populismus

80 Jahre Novemberpogrome

Der 9. November - ein besonderer Tag in der deutschen Geschichte. Zum achtzigsten Mal jähren sich in diesem Jahr die Novemberpogrome gegen Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland.
 

Von Jan Weisbrod

Tagung: Wie populär ist rechts?

In den letzten Jahren ist der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen eine der prägendsten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Auch in Brandenburg stellt sich nach dem Einzug der AfD in Landtage und Kommunalparlamentem, im Hinblick auf die Bundestagswahlen, die Frage, wie Politik und Gesellschaft mit rechtspopulistischen Akteuren umgehen sollen?

Auf dieser Tagung soll gemeinsam mit Expert/innen zu Fragen rund um Populismus, Alternativen gegen Rechtspopulismus und die Strategien der Rechtspopulisten diskutiert werden.

Vom Bürgerkrieg in die Oper

Christina Tast engagiert sich im Landkreis Prignitz für Flüchtlinge. Seit 2015 arbeiten Asylsuchende bei Festland e.V. mit. Im Interview mit Mathias Richter erzählt sie wie das funktioniert.

Von Mathias Richter

Endstation Vehlow

Das Brandenburger Integrationskonzept setzt auf dezentrale Unterbringung. Die Perspektiven für Flüchtlinge in den strukturschwachen ländlichen Regionen sind überraschend positiv.

Von Mathias Richter

Nach dem Willkommen das Bleiben

Der Titel „Nach dem Willkommen das Bleiben“ umschreibt den zentralen Ansatz der Tagung. Denn auch, wenn das Thema Flucht und Asyl derzeit weiterhin wie kein anderes Thema die gesellschaftlichen und politischen Debatten prägt, geht es darin zumeist um die Herausforderungen für die Unterbringung und die Versorgung der Geflüchteten in Kommunen. „Es geht uns aber noch vielmehr um die Schaffung von Perspektiven zum Bleiben, der Integration von Geflüchteten in unseren Kommunen und zur Etablierung von etwas, das mit dem Wort Willkommenskultur unscharf umrissen ist“, führte Simone Klee von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in das Thema ein.

Von Daniela Krebs
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Nicht erst seit dem Auffliegen des NSU steht fest, dass die Probleme tiefer liegen: Rassismus ist in unserer Gesellschaft nach wie vor fest verwurzelt und droht, sich in Zeiten von Globalisierung und politischen und wirtschaftlichen Krisen sogar zu verstärken. Populist/innen nutzen gezielt Ressentiments und Ängste der Bevölkerung, um gegen den Islam, Asylbewerber/innen oder Flüchtlinge zu hetzen. Für die NPD und andere rechtsextreme Organisationen sind menschenverachtende Einstellungen Programm. Wer Demokratie stärken will, muss sich mit rassistischer und rechtsradikaler Ideologie auseinandersetzen und sich für eine offene, diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen. Mit verschiedenen Projekten und Initiativen setzt die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg hier an.

Veranstaltungen

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Deutsch – Griechische Fachkräftebegegnung
Thessaloniki
Vertiefung
Potsdam
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Medienwandel, Pressefreiheit und Medienpolitik
Potsdam