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Rassismus auf dem Rasen - Fußball rechtsaußen

Obwohl im Fußball Werte wie Toleranz und Fairplay vorherrschen sollten, zeigen sich besonders in den unteren Ligen immer häufiger offen rassistische und diskriminierende Ausdrucksformen. Zu diesen gehören beispielsweise Sprechchöre oder Banner mit Aufschriften wie „Hallo Kanaken“ oder „Querulanten = Asylanten“. Eine eigene Codekultur, die häufig nur von Insidern verstanden wird, dient dazu, rechtsradikale Inhalte ins Stadium zu tragen.

Von Susann Karnapke

"Geschichte ein Gesicht geben" - Zwangsarbeit in Brandenburg

Eugeny Harachka ist einer von rund 8,4 Millionen Menschen, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden. Inzwischen sind 65 Jahre vergangen, Eugeny ist heute 82 Jahre alt. Im Rahmen des Projekts „Geschichte ein Gesicht geben“ sah er zusammen mit sieben weiteren ehemaligen Zwangsarbeiter/innen und Kindern ehemaliger Zwangsarbeiterfamilien seinen früheren Einsatzort wieder.

Rechtsextremismus

Der Begriff „Rechtsextremismus“ ist eine Sammelbezeichnung, die mehrere Dimensionen umfasst: Ausländerfeindlichkeit, Chauvinismus, Sozialdarwinismus, Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur, Verharmlosung des Nationalsozialismus und Antisemitismus. Fest steht, dass rechtsextreme Menschen von einer „Ideologie der Ungleichwertigkeit“ ausgehen. Sie sind schlicht der Meinung, dass einige Menschen mehr wert sind als andere.

Rechtsextreme Einstellungen in Berlin und Brandenburg

Ab wann kann jemand als rechtsextrem bezeichnet werden? Was bedeutet es, ein rechtsextremes Weltbild zu haben? Und wie viele Rechtsextremisten gibt es in Berlin-Brandenburg? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Oskar Niedermayer in seinen Bevölkerungsumfragen nach

Antisemitismus

"Antisemitismus" bezeichnet die pauschale Ablehnung von Juden und Judentum. Der Begriff beschreibt die Feindschaft gegen alle Völker der semitischen Sprachgruppe. Dabei ist die Bezeichnung „semitisch“ irreführend, bezeichnet sie doch neben dem antiken Phönizisch und dem biblischen Hebräisch auch das heutige Arabisch.

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Rassismus geht davon aus, dass Menschen nicht als Individuen, sondern als Teil einer Gruppe bewertet werden müssen. Rassisten unterstellen, dass aus dieser Gruppenzugehörigkeit unveränderliche Eigenschaften, Fähigkeiten oder Charakterzüge erwachsen. Dabei ist ganz klar, dass die eigene Gruppe die höherwertige ist und mehr Rechte besitzt.

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