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Rechtsextremismus & Populismus – All contributions

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Tagung: Wie populär ist rechts?

In den letzten Jahren ist der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen eine der prägendsten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Auch in Brandenburg stellt sich nach dem Einzug der AfD in Landtage und Kommunalparlamentem, im Hinblick auf die Bundestagswahlen, die Frage, wie Politik und Gesellschaft mit rechtspopulistischen Akteuren umgehen sollen?

Auf dieser Tagung soll gemeinsam mit Expert/innen zu Fragen rund um Populismus, Alternativen gegen Rechtspopulismus und die Strategien der Rechtspopulisten diskutiert werden.

Vom Bürgerkrieg in die Oper

Christina Tast engagiert sich im Landkreis Prignitz für Flüchtlinge. Seit 2015 arbeiten Asylsuchende bei Festland e.V. mit. Im Interview mit Mathias Richter erzählt sie wie das funktioniert.

Von Mathias Richter

Endstation Vehlow

Das Brandenburger Integrationskonzept setzt auf dezentrale Unterbringung. Die Perspektiven für Flüchtlinge in den strukturschwachen ländlichen Regionen sind überraschend positiv.

Von Mathias Richter

Nach dem Willkommen das Bleiben

Der Titel „Nach dem Willkommen das Bleiben“ umschreibt den zentralen Ansatz der Tagung. Denn auch, wenn das Thema Flucht und Asyl derzeit weiterhin wie kein anderes Thema die gesellschaftlichen und politischen Debatten prägt, geht es darin zumeist um die Herausforderungen für die Unterbringung und die Versorgung der Geflüchteten in Kommunen. „Es geht uns aber noch vielmehr um die Schaffung von Perspektiven zum Bleiben, der Integration von Geflüchteten in unseren Kommunen und zur Etablierung von etwas, das mit dem Wort Willkommenskultur unscharf umrissen ist“, führte Simone Klee von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in das Thema ein.

Von Daniela Krebs

Keine Wahl?

Warum gehen Menschen nicht zur Wahl? Spurensuche im Rahmen des Projektes "Gut Vertreten - Update für Demokratie" des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen. Mehr Infos: http://gutvertreten.boell.de/

Tagung "Angst wovor? Über Fremdheit, Unsicherheit, Populismus, Kulturrassismus"

Am Freitag, den 12. Dezember 2014, ging die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Potsdam mit der Tagung „Angst wovor? Über Fremdheit, Unsicherheit, Populismus, Kulturrassismus“ der Frage nach, was dieser Angst zugrunde liegt, wo die Grenzen zu rassistischen und diskriminierenden Äußerungen sind und wofür Willkommenskultur in Brandenburg steht.

Halb Brandenburg hat (nicht) gewählt.

Die Landtagswahl in Brandenburg interessierte nicht nur im Wahlkampf und im Vorfeld der Wahlen viele Bürgerinnen und Bürger, auch einen Monat danach ist das Interesse groß: Mehr als 30 Gäste kamen Mitte Oktober bei der Mittwochsgesellschaft in Potsdam zusammen, um mit Oskar Niedermayer über den Wahlkampf, die Ergebnisse und Perspektiven für die Parteien zu diskutieren.

Demokratie buchstabiert

Demokratie buchstabiert regt Diskussionen an und lädt ein, um die Ecke zu denken. Zu den 10 Buchstaben des Wortes "Demokratie " haben wir Stichworte gefunden, die eine Demokratie ausmachen

Toleranz und Intoleranz

Wie viele politische Schlüsselbegriffe wirkt der der Toleranz auf den ersten Blick recht einfach. Es ist aber wichtig, doch etwas genauer hinzusehen und einige Differenzierungen zu bedenken. Ein Text von Prof. Dr. Erhard Stölting.

Frauen in der rechtsextremen Szene

Frauen sind in der rechten Szene keine Seltenheit. Sie sind allerdings häufig im Hintergrund tätig, so dass man ihren unmittelbaren Einfluss und ihre Funktion nicht immer sofort einschätzen kann. Nicht nur in den letzten Jahren ist das Engagement von Frauen für die rechte Szene von großer Bedeutung

Islamfeindlichkeit

Rassismus hat viele Spielarten. Diskriminierende Einstellungen finden sich nicht nur am rechten Rand der Gesellschaft, sondern sind auch immer wieder Bestandteil öffentlicher Debatten. Von offener Gewalt wie dem Mord an Marwa El-Sherbini 2009 in einem Dresdener Gerichtssaal bis hin zu verallgemeinernden, ablehnenden Aussagen über "die" MuslimInnen, reichen die Erscheinungsformen islamfeindlicher Einstellungen und Taten.

Tagung: Ausgrenzung durch die Mittelschicht - Abwertende Einstellungen der Mitte und ihre Folgen für die Gesellschaft

Wer Arbeitslosengeld bezieht, ruhe sich auf dem deutschen Sozialstaat aus, MuslimInnen leisteten keinen wertvollen Beitrag zu dieser Gesellschaft – das sind abwertende Einstellungen, die zunehmend auch in der Mitte der Gesellschaft deutlich zu Tage treten. Mit Vertetern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, sprachen wir über abwertende Einstellungen der Mitte und deren Folgen für die Gesellschaft

Langzeitarbeitslosigkeit

„Die wollen doch gar keine Arbeit finden“ oder „Die leben auf unsere Kosten“. Wer kennt nicht solche oder ähnliche Aussagen? Immer wieder geraten Langzeitarbeitslose in den Fokus der Abwertung.

Was will der nette Nazi von nebenan?

Das Klischee vom rechten Schläger in Bomberjacke und Springerstiefeln stimmt schon lange nicht mehr. Längst sitzen Rechtsextreme im Anzug in den Landtagen oder tragen Che-Guevara-T-Shirts. Genauso wie ihr äußeres Erscheinungsbild haben sich auch ihre politischen Strategien verändert

Rassismus auf dem Rasen - Fußball rechtsaußen

Obwohl im Fußball Werte wie Toleranz und Fairplay vorherrschen sollten, zeigen sich besonders in den unteren Ligen immer häufiger offen rassistische und diskriminierende Ausdrucksformen. Zu diesen gehören beispielsweise Sprechchöre oder Banner mit Aufschriften wie „Hallo Kanaken“ oder „Querulanten = Asylanten“. Eine eigene Codekultur, die häufig nur von Insidern verstanden wird, dient dazu, rechtsradikale Inhalte ins Stadium zu tragen.

Von Susann Karnapke

Homophobie

Gleichgeschlechtliche Liebe ist gesellschaftlich enttabuisiert worden, möchte man meinen. Dennoch gaben 21,8 Prozent der Deutschen in einer Studie an, dass sie Homosexualität als "unmoralisch" erachten. Homophobie bezeichnet eine soziale, gruppenfeindlich gegen Schwule und Lesben gerichtete Feindseligkeit. Doch woher kommt diese Ablehnung?

"Geschichte ein Gesicht geben" - Zwangsarbeit in Brandenburg

Eugeny Harachka ist einer von rund 8,4 Millionen Menschen, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden. Inzwischen sind 65 Jahre vergangen, Eugeny ist heute 82 Jahre alt. Im Rahmen des Projekts „Geschichte ein Gesicht geben“ sah er zusammen mit sieben weiteren ehemaligen Zwangsarbeiter/innen und Kindern ehemaliger Zwangsarbeiterfamilien seinen früheren Einsatzort wieder.

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