Zusammen:Wirken

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Die demografische Entwicklung in Deutschland stellt die Verbände der Sozialwirtschaft vor große Herausforderungen. Gleichzeitig ergeben sich durch verstärkte Migration nach Deutschland neue Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung. Der Landesverband der Johanniter möchte durch das Projekt „Zusammen:Wirken im Verband“ die Chance der interkulturellen Öffnung nutzen und durch die Stärkung der innerverbandlicher Partizipation den Verband für eine starke, tatkräftige Zukunft rüsten. Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg profitiert während des Projektes, durch die gemeinsame Entwicklung neuer Methoden und die Erschließung und Ansprache von neuen Zielgruppen.

Das Projekt baut auf einer fachbereichsorientierten Bedarfsanalyse auf, die durch Gespräche mit Schlüsselpersonen und Ideenboxen in den Johanniter Dienststellen erweitert wird. So sollen alle Mitarbeitenden in den Prozess der Bedarfsanalyse einbezogen und zur demokratischen Teilhabe in ihrem Verband ermutigt werden.
Das Thema interkulturelle Öffnung wird dabei sehr weit gefasst. Das Projekt strebt an  den Verband nicht nur für Menschen mit verschiedenen kulturellen oder nationalen Hintergründen zu öffnen, sondern den Verband zu einem Ort zu machen, in der sich Personen allen Alter, Geschlechts, Gesundheit, Nationalität und Religion wertgeschätzt, respektiert  und zum Mitmachen animiert fühlen. Denn nur wenn ein Verband es schafft sich auf allen Ebenen zu öffnen, kann von einem nachhaltigen Prozess ausgegangen werden. Da dies aber keine Entscheidung von oben sein kann, wollen wir die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden von vornerein in den Prozess einbeziehen und sie ermutigen ihren Verband zu gestalten.

Die Angebote beinhalten klassische Formate wie Kommunikationstraining, Weiterbildungen in interkultureller Kompetenz oder Anti- Diskriminierung. Diese werden zusätzlich an die fachlichen Bedarfe der Mitarbeitenden angepasst. Dazu ergänzen Informationsveranstaltungen, Teambuildingmaßnahmen, Ideenwerkstätten, Austausch und Begegnungen das Projekt. So soll Teilhabe auf allen Ebenen im Verband verankert und möglich gemacht werden.

Die Angebote werden je nach den Bedarfen vor Ort angeboten und an die Arbeitszeiten der Mitarbeitenden angepasst, um so eine hohe Teilnahme zu ermöglichen. Am Ende des Projektes sollen Methoden zur interkulturellen Öffnung im Verband verstetigt werden, wozu auch mit dem Landesvorstand, sowie der Personal- und Ausbildungsabteilung zusammen gearbeitet wird.

 

Gefördert durch das Bundesministeriums des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“

Kontakt

Rebecca Ruff
Email: ZusammenWirken@boell-brandenburg.de
Tel.: 0331 200 578 - 19
Fax: 0331 200 578 - 20

Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Werkstatt für politische Bildung e.V.
Dortustr. 52, 14467 Potsdam

 

 

 

Über Zusammen:Wirken

Das Modellprojekt „Zusammen:Wirken im Verband“ führt die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Landesverband der Johanniter Unfall Hilfe Berlin/ Brandenburg von März 2017 bis April 2019 durch. Das Projekt findet im Förderprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ statt und bietet den Kooperationspartnern die Möglichkeit miteinander in den Austausch zu treten und voneinander zu profitieren. Thematisch geht es um die interkulturelle Öffnung von Verbänden und die Stärkung der innerverbandlichen Teilhabe auf allen Ebenen.

Dabei sollen neben klassischen Angeboten auch neue Formate mit den Aktiven im Verband entwickelt und im Verband verstetigt werden. Das so entstehende modulare Weiterbildungsangebot kann nach Projektende für andere Verbände übernommen werden.

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