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Doing Culture – Living Values of Democracy

Doing Culture – Living Values of Democracy ist ein Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. und wird durch das Bundesprogramm „Sonderprogramm: Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort“ gefördert. Das Sonderprogramm unterstützt Projekte, die die Zivilgesellschaft durch arbeitsmarktpolitische Ansätze stärken wollen. Es richtet seinen Fokus auf Jugendliche und junge Erwachsene und möchte Toleranz stärken und Fremdenfeindlichkeit abbauen.


Die erste Zielgruppe des Projektes Doing Culture – Living Values of Democracy sind Jugendliche in Brandenburg, die einen schlechten Zugang zu Bildung haben. In Gebieten Brandenburgs haben sich in den letzten Jahren rechte Ideologien ausgebreitet, für die besonders bildungsbenachteiligte Jugendliche anfällig sein können. Als eine Ursache ihrer Anfälligkeit kann, neben vielen anderen, die Perspektivlosigkeit gelten. Der Ansatz des Projektes ist es, dieser Perspektivlosigkeit etwas entgegen zu setzen. Über kulturelle Praxis sollen die Jugendlichen in ihren Stärken und damit in ihrer Persönlichkeit gefördert werden. Die Vermittlung von Werten wie Toleranz und Weltoffenheit ist ein wichtiger Bestandteil davon. Die zweite Zielgruppe des Projektes sind Studentinnen und Studenten bzw. Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen, denen das Projekt als Chance dient, Berufserfahrung zu sammeln. Die beiden Zielgruppen arbeiten zusammen und bilden sich gegenseitig.

Das kulturelle Angebot in Brandenburg ist teilweise sehr schwach ausgeprägt und ausgedünnt. Hier setzt Doing Culture – Living Values of Democracy an. In dem Projekt sollen über einen Peer-to-Peer Ansatz kulturelle Praktiken und interkulturelle Kommunikation vermittelt werden. So arbeiten Jugendliche in der Berufsorientierungsphase mit Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen zusammen und entwickeln gemeinsam wichtige berufliche Kompetenzen. Das Projekt Doing Culture – Living Values of Democracy setzt sich aus verschiedenen Teilprojekten zusammen, die sich mit interkulturellen Themen im Film, mit Tanz, bildender Kunst, Fotografie und mit Filmdokumentation beschäftigen.

Interkulturelle Themen im Film
Die Filme werden im Rahmen des Filmfestivals Cottbus und in verschiedenen brandenburgischen Städten vorgeführt. Diese Filme und die daran anschließenden Diskussionen sollen die Öffentlichkeit, und insbesondere Jugendliche, auf die Thematik des interkulturellen Zusammenlebens aufmerksam machen. mehr Infos

Tanz
Das zeitgenössische Tanztheater Fabrik Potsdam wird jugendliche Tänzer aus Potsdam und Jugendliche aus der Bildungseinrichtung Buckow zusammenbringen. Gemeinsam wird ein Tanzprojekt erarbeitet und aufgeführt. Zudem nehmen die Jugendlichen an Seminaren zu Diversity/interkultureller Kompetenz teil.

Bildende Kunst
In diesem Teil des Projektes arbeiten „Rohkunstbau“, getragen durch das SPI - Stiftung Sozialpädagogisches Institut „Walter May“, und verschiedene Schulen der Region um Groß Leuthen zusammen. Studentinnen und Studenten initiieren mit Jugendlichen einen Diskurs in der Region über die Werte der Französischen Revolution. Abschließend werden die Arbeiten in Brandenburg präsentiert. Auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Künstlerinnen und Künstler nehmen an dem Projekt teil.

Fotografie
Jugendliche aus Buckow werden sich mit dem Fotografen Andreas Herzau beim Fotografieren mit ihrer Umwelt auseinander setzen.

Die enstanden Fotos können hier angesehen werden: www.hierlebenwir.org

Filmdokumentation
Havel-Film und das Jugendkulturzentrum OFFI in Bad Freienwalde werden die Arbeit aus den anderen vier Teilprojekten mit Jugendlichen und professionellen Dokumentarfilmern begleiten. Filmisch wird die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit Kunst und Kultur dargestellt.

 

 

 



 


Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und den Europäischen Sozialfonds.