Projekt „BEAM 21 - Kompetenzen für kommunalen Klimaschutz“

(BEAM 21 - Blended capacity-building on sustainable energy measures and action plans for European municipalities)

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Im September 2009 hat die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg gemeinsam mit 14 Partnern aus 9 europäischen Ländern das Projekt BEAM 21 begonnen, in dem Lernmodule für Kommunen zum Thema Klimaschutz und Energiemanagement erarbeitet und konkrete Fortbildungen durchgeführt werden. Das Angebot richtet sich an MitarbeiterInnen in Kommunalverwaltungen, sowie an KommunalpolitikerInnen. Methodisch werden selbst gesteuertes, betreutes Online-Lernen (über Lernplattform Moodle)  und ergänzende Präsenzseminare vor Ort kombiniert.

Das Projekt wird durch das Programm Intelligent Energy Europe der Europäischen Kommission gefördert.


 

weitere Informationen zu der Fortbildung, die zunächst entwickelt und dann mit 50 Kommunen in Europa durchgeführt wird:

Vor dem Hintergrund der globalen Klima- und Wirtschaftskrise und der Rolle, die Energie für die
Wirtschaft der Europäischen Staaten spielt, ist die Frage von Energieeinsparungen und
intelligenter Energienutzung die entscheidende Frage für die Erreichung der Europäischen
Klimaziele. Kommunen gehören zu den wichtigsten Akteuren, wenn es darum geht,
Treibhausgase zu reduzieren. BEAM 21 knüpft an dieser Stelle an und vermittelt Kompetenzen
für kommunalen Klimaschutz und intelligentes Energiemanagement.

Die Fortbildung im Überblick:

• Selbstgesteuertes, betreutes Online-Lernen und Präsenzseminare
• Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunalverwaltungen
• Für Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker
• Zu den Themen kommunaler Klimaschutz und intelligente lokale Energieplanung

Die Fortbildung im Einzelnen:

An wen richtet sich das Angebot?
Das Angebot richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kommunalverwaltungen, sowie
an Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die mit einem oder mehreren der folgenden
Bereiche befasst sind oder sich dafür interessieren: Klimaschutz, Energieversorgung, Haushalt,
Beschaffung, Vergabe, Bauen, Bildung, Verkehr, Flächenplanung. Das Angebot ist an die
unterschiedlichen Bedürfnisse von Mitarbeitern und Politikerinnen angepasst, auf die spezifische
Situation in den teilnehmenden Kommunen wird bei der Aufbereitung der Lerninhalte Rücksicht
genommen. Zum genauen Teilnehmerkreis in Ihrer Kommune beraten wir Sie gern.

Welche Themen werden behandelt?
• Klimawandel und lokale Klimawirkungen
• Nachhaltige lokale Energieversorgung
• Grüne Ausschreibungs- und Vergabeverfahren
• Intelligente Flächen- und B-Pläne
• lokale Energieaktionspläne
• und vieles mehr, was die Kommunen für den Klimaschutz tun können
• die Schwerpunkte können in den Lerngruppen individuell gesetzt werden

Wie läuft die Fortbildung methodisch ab?
Methodisch werden selbst gesteuertes, betreutes Online-Lernen und ergänzende
Präsenzseminare vor Ort kombiniert. Es gibt insgesamt 5 Lernmodule. Auf der digitalen
Lernplattform Moodle werden dafür online Lernmaterialen zur Verfügung stehen, Tutoren
begleiten das Lernen. Eingebaute Selbsttestmechanismen und kleine Fallstudien am Ende jedes
Moduls, ermöglichen sowohl direkte wie auch externe Rückmeldung zum Lernerfolg. Das Online-
Lernen erfolgt selbstgesteuert. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist in seiner
Zeiteinteilung flexibel.
Begleitend findet zu jedem der 5 Lernmodule jeweils ein Präsenzseminar statt, in denen das
Wissen und die Fähigkeiten vertieft werden und die Möglichkeit zum direkten Austausch
zwischen den Lernenden besteht. Für Mitarbeiter von Kommunen werden diese Seminare in den
Kommunen selbst als Tagesseminare angeboten. Für Kommunalpolitiker werden die Seminare
außerhalb der regulären Arbeitszeit stattfinden.

Wer steht hinter der Fortbildung?
Die Fortbildung wird im Rahmen des Projektes „BEAM_21 – Blended capacity-building on
sustainable energy measures and action plans for European municipalities“ erarbeitet und
durchgeführt, welches von der EU im Rahmen des Programms „Intelligent Energy – Europe
(IEE)“ gefördert und von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg koordiniert wird. Zu den
Projektpartnern gehören Energieagenturen, Umwelt- und Energieberater, Umweltorganisationen
und Bildungseinrichtungen aus 9 Ländern Europas.

– Fachhochschule Eberswalde, Germany
– Talheimer Verlag, Germany
– Energy Agency like Local Energy Agency of the Greater Lyon France
– Austrian Green Foundation Austria
– Public Environmental Centre of Sustainable Development Bulgaria
– Focus Eco Centre Romania
– Environmental Centre for Administration and Technology Lithuania
– Foundation for Environmental Education Latvia
– Foundation Institute for Sustainable Development Poland
– Centre for Environment and Development Poland
– Association First Warsaw Poland
– City of Geislingen, Germany
– Movement Rainbow – Friends of the Earth Czech Republic

Die Fortbildung wird in 9 Sprachen zur Verfügung stehen. Für jedes Land gibt es individuelle Anpassungen, um die Bildungsinhalte für die Lernenden möglichst passgenau und anwendungsorientiert bereit zu stellen.