Wie gehen wir mit Vertretern oder Vertreterinnen der NPD in der Öffentlichkeit um?


Donnerstag, 23.11.2006, 17:00 Uhr
Kulturfabrik Fürstenwalde

Es werden immer mehr. In zwei Landesparlamenten sitzt die NPD und bei uns die DVU. Auf kommunaler Ebene sitzt die NPD seit kurzem in vier Berliner Bezirken mit Abgeordneten und auch in so manchem Kreistag in Brandenburg sitzt die NPD. Es werden immer mehr. Die NPD ist nicht verboten und kann sich zur Wahl stellen und bildet Netzwerke mit DVU und freien Kameradschaften. Wie gehen wir mit dieser Partei, die offensichtlich rechtsextremes Gedankengut vertritt, in der Öffentlichkeit um? Welche Strategien der Auseinandersetzung haben die Medien? Was erhoffen sich Vertreter der Medien und der Politik von bestimmten Ansätzen des Umgangs im Parlament und in der Öffentlichkeit. Welche Berichterstattung und Auseinandersetzung muss unsere Demokratie aushalten können? Welchen Formen der Auseinandersetzung darf sie sich entziehen?

Gäste auf dem Podium :

Susanna Kahlefeld (Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied der BVV-Neukölln)
Frank Jansen (Tagesspiegel, Rechtsextremismusexperte)

Moderation: Inka Thunecke
(Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg)

 
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem JuSeV Jugend- und Sozialarbeit e.V. und der Plattform gegen Rechts Fürstenwalde im Rahmen des Projektes "Grenzen überwinden - Partizipation stärken" statt und wird im Rahmen des Civitas-Programmes des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.