Kompetenzfeld Kulturwirtschaft


Regionale Kulturnetzwerke: Zwischen öffentlicher Förderung und
wirtschaftlicher Eigenständigkeit

24. November 2007 
Kulturfabrik Fürstenwalde


Kulturakteure in der Region haben selten ein so großes Zielpublikum vor Ort wie die Metropole es zu bieten vermag. Oft stellt sich dort die Frage, wie mit geringen Mitteln eine effektive Selbstvermark­tung erreicht wird, die in der Lage ist, über die Grenzen des eigenen Einzugsgebiets hinauszuwei­sen. Kulturtourismus ist ein wichtiges Vehikel, die Aufmerksamkeit der Erholung suchenden Großstädter und anderer Reisender auf sich zu lenken. Dabei können die Akteure für sich allein meist nur wenig erreichen. Vielversprechen­der ist es, eine Interessensgemein­schaft zu bilden, die die häufig singulären und unterschiedlichen regionalen Angebote zu einer ganzen Palette bündelt und die damit zum Magneten für eine viel größere Zielgruppe werden kann. Diese Netzwerke müssen häufig für sehr verschiedene Bedürfnisse und Anforderun­gen Platz bieten. Wie lassen diese sich zu einer win/win Situation verknüpfen – zu einem Verbund Kulturschaffen­der von dem alle Beteiligten profitieren?

Programm:


10.45 Uhr Begrüßung

11.00 Uhr
Kulturakteure zwischen Kulturförderung und Kulturwirtschaft (pdf, 334 KB)
Dr. Thomas Strittmatter, Hohen Neuendorf

11.45 Uhr
Netzwerke: Wie wirkt das Netz? (pdf, 35 KB)
Sigrid Niemer, Berlin

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr
Potentiale der Künstlergenossenschaft
Vivianne Schnurbusch, Potsdam

14.15 Uhr
Die Interessensgemeinschaft Domagkateliers in München
Gotlind Timmermanns und Georg Höngdobler, München

15:00 Uhr Abschlussdiskussion

15:30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Das Projekt Kompetenzfeld Kulturwirtschaft ist eine Initiative von Rohkunstbau und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg gefördert.