Potsdamer Krisengespräche

Klimawandel – alles halb so wild?
Über Wahrnehmung und Bewältigung der globalen Erwärmung

Donnerstag, 3. Juni 2010, 18.30 Uhr
Haus der Wirtschaft, Schlaatzweg 1, 14473 Potsdam

 

Klimaskeptiker haben wieder Oberwasser. Ein schlampig verfasster UN-Bericht, in dem das befürchtete Verschwinden der Gletscher des Himalaya versehentlich um 300 Jahre vorverlegt wurde. Messungen, denen zufolge die globale Erwärmung in den vergangenen zehn Jahren kaum zugenommen hat. Ist also alles halb so wild? Wie bedrohlich ist der Klimawandel wirklich? Mit welchen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen muss gerechnet werden? Welche politischen Strategien sind erforderlich, um die Klimakrise nicht nur technologisch, sondern auch kulturell zu bewältigen.

In einer gemeinsamen Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg und des Märkischen Presse- und Wirtschaftsclubs Berlin diskutierten darüber:

Prof. Dr. Harald Welzer,
vom Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen und Verfasser der Bücher „Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird“ und „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten: Klima, Zukunft und die Chancen der Demokratie“ (zus. mit Claus Leggewie)

Prof. Dr. Anders Levermann,
vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Experte für die Dynamik des Klimasystems


Moderation: Mathias Richter, Märkischer Presse- und Wirtschaftsclub

Begrüßung: Inka Thunecke, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg