80 Jahre Novemberpogrome

80 Jahre Novemberpogrome

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Der 9. November steht wie kein anderes Datum für die Geschichte der Deutschen. Sei es die Ausrufung der Weimarer Republik durch Philipp Scheidemann im Jahr 1918, der Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 und der Fall der Mauer im Jahr 1989.
Besondere Bedeutung hat der 9. November aber als Scheitelpunkt der Novemberpogrome, die am 9. November 1938 ihren traurigen Höhepunkt fanden. Im Verlauf der Pogrome, die vom 7. bis 13.  November stattfanden, wurden mehr als 1500 Menschen aufgrund ihres jüdischen Glaubens ermordet oder in den Freitod getrieben und mehr als 1400 Synagogen, jüdische Gebetshäuser und Geschäfte zerstört oder beschädigt.

Am heutigen 9. November 2018 jährt sich dieses Ereignis zum 80. Mal und mahnt uns, solche Verbrechen nicht noch einmal zuzulassen. Vor allem vor dem Hintergrund der gerade veröffentlichten Leipziger Autoritarismus-Studie, die einen weiterhin gesellschaftlich verwurzelten Antisemitismus und Antiziganismus in der Gesellschaft diagnostiziert, müssen sich alle verantwortlichen Akteure wie auch die Gesellschaft für eine freie und tolerante Gesellschaft einsetzen.

Wir als Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg stellen uns weiterhin rechten und rassistischen Tendenzen entgegen. in unseren Angeboten für die zivilgesellschaftlichen Akteure in Brandenburg sind diese Themen präsent und zielen auf eine breite Öffentlichkeit.

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